Kapitän Stefan Lex bejubelt ein Tor für 1860 München in Aue
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Als der Profifußball in Deutschland 1963 eine neue Struktur erhielt, war der SC Preußen Münster ganz oben in der neuen Bundesliga mit dabei. Allerdings stieg der Klub nach nur einer Saison ab und spielte seitdem als einziges Gründungsmitglied nie wieder erstklassig. (Archivbild)
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Nach dem Wiederaufstieg aus der Regionalliga West durch den Gewinn der Meisterschaft spielt Preußen Münster in der Saison 2023/24 wieder in der 3. Liga.
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Als Süddeutscher Meister qualifizierte sich in der Saison 1963/64 der TSV 1860 München (vor dem Stadtrivalen FC Bayern München) für die neue Profiliga. Die Saison beendeten die Blauen auf dem siebten Platz. Zudem holten die Löwen den DFB-Pokal. (Archivbild)
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1966 gab es die Krönung für Trainer Max Merkel und seine Spieler: den Gewinn der Deutschen Meisterschaft. die Löwen sogar die bisher einzige deutsche Meisterschaft feiern. Mit unvergessenen Stars wie Torwart Petar "Radi" Radenkovic und Torjäger Friedhelm "Timo" Konietzka war die Mannschaft nicht zu bremsen. Sie begann die Saison damals übrigens mit einem 1:0 über den aufgestiegenen Stadtrivalen Bayern München.
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Nach einem Zwangsabstieg in die Regionalliga gehen die Münchner Löwen seit der Saison 2018/19 wieder in der 3. Liga auf Torejagd. Den Aufstieg verpassten sie dabei zwei Mal nur knapp. (Archivbild)
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Die SpVgg Unterhaching verbrachte von 1999 bis 2001 nur zwei Saisons in der Bundesliga, dennoch hinterließ sie ihre Spuren. Vor allem bei Bayer Leverkusen: Durch einen 2:0-Sieg am letzten Spieltag der Saison 1999/2000 entrissen die Hachinger Leverkusen die sicher geglaubte Meisterschaft und ließen stattdessen den FC Bayern jubeln. Vizekusen war geboren. (Archivbild)
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Seit dem Abstieg aus der Bundesliga pendeln die Hachinger zwischen Regionalliga und zweiter Liga hin un her. Am 11. Juni 2023 gelang der Wiederaufstieg in die Drittklassigkeit in der Relegation gegen Energie Cottbus. (Archivbild)
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Arminia Bielefeld schaffte 1970 zum ersten Mal den Aufstieg in die Bundesliga. Der Verein hatte große Probleme und steckte im Tabellenkeller, und zu allem Überfluss kam auch noch ans Licht, dass die Arminia aufgrund ihrer auswegslosen Lage gegnerische Mannschaften bestochen hatte. Für einen Sieg beim FC Schalke 04 etwa zahlte Bielefeld 40.000 Mark. Es folgte der Zwangsabstieg in die Regionalliga West. (Archivbild)
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Der achte und bislang letzte Bundesligaabstieg erfolgte 2021/22. Die Niederlage in der Relegation gegen Drittligist Wehen Wiesbaden komplettierte im Juni 2023 den freien Fall in Liga drei. Auch Arminia Bielefeld startet insofern als Drittligist in die Saison 2023/24. (Archivbild)
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Auch der MSV Duisburg, damals nur Meidericher SV, war Grüdungsmitglied der Bundesliga. Die Zebras wurden 1964 Vizemeister, hielten sich einige Zeit in der Bundesliga und stiegen auch immer wieder auf. Vier Mal triumphierte der Klub bislang im DFB-Pokal. (Archivbild)
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Seit dem Zwangsabstieg in die dritte Liga 2013 pendelt der MSV wieder zwischen der zweiten und dritten Liga. Zuletzt stieg der Klub 2018/19 in die Drittklassigkeit ab und gilt auch 2023/24 nicht als ein Kandidat für den Wiederaufstieg. (Archivbild)
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Der SV Waldhof Mannheim um die Jungstars Jürgen Kohler (l.) und Maurizio Gaudino (r.) verbrachte zwischen 1983 und 1990 sieben Jahre in der Bundesliga. Die hauptsächlich aus Eigengewächsen bestehende Mannschaft mischte die Beletage auf und verpasste das internationale Geschäft schon in ihrem zweiten Bundesligajahr 1984/85 nur knapp. (Archivbild)
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Nach dem Bundesligaabstieg, Lizenzentzug und diversen Jahren in der Regionalliga stieg Waldhof Mannheim 2019 endlich wieder in die dritte Liga auf und kehrte damit in den Profifußball zurück. Dort spielt der Klub in der oberen Tabellenhälfte mit. Als Siebtem fehlten dem Waldhof 2022/23 zehn Punkte zum Relegationsplatz Richtung 2. Bundesliga.
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Der FC Ingolstadt 04 stieg 2015 unter Trainer Ralph Hasenhüttl viel umjubelt in die Bundesliga auf und verbrachte dort zwei Jahre. In der Sommerpause nach der ersten Bundesligasaison wechselte Hasenhüttl zu RB Leipzig. Danach fanden die Schanzer nicht mehr zu alter Stärke zurück und stiegen ab. (Archivbild)
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Seit 2017 haben sich die Schanzer zu einem Fahrstuhl-Klub entwickelt: Seitdem kamen zwei weitere Abstiege und ein Aufstieg hinzu. Der FCI wird in der Saison 2023/24 ebenfalls in der 3. Liga spielen. (Archivbild)
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Dem SSV Ulm gelang zwischen 1998 und 1999 unter Trainer Ralf Rangnick der Durchmarsch von der dritten Liga in die Bundesliga, damals begleitet von Arminia Bielefeld und der SpVgg Unterhaching. Nach nur einer Saison war allerdings für den spielstarken Neuling aus Ulm wieder Schluss. Das Abenteuer Bundesliga blieb bis heute einmalig. (Archivbild)
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Nach einer dominanten Saison in der Regionalliga Südwest spielt der SSV Ulm 1846 in der Saison 2023/24 wieder im deutschen Profifußball.
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Die erfolgreichste Zeit hatte Rot-Weiß Essen vor der Gründung der Bundesliga. 1953 gewann der Verein den DFB-Pokal. Zwei Jahre später stand am Ende der Saison sogar die bislang einzige Deutsche Meisterschaft. Der Verein stieg zwischen 1966 und 1977 insgesamt drei Mal in die Bundesliga auf. 1971 musste RWE aufgrund des bereits erwähnten Betrugsskandals zurück in die Regionalliga West und erhielt dafür keine Wiedergutmachung. 1973 aber kehrte der Klub aus eigener Kraft ins Oberhaus zurück. (Archivbild)
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Immer wieder machte RWE anschließend als Pokal-Schreck bundesweit auf sich aufmerksam, drang sogar 1994 ins Finale gegen Werder Bremen vor. 2010 ereilte den Klub die Insolvenz. Zwangsweise ging es runter in die 5. Liga. 2020/21 schaffte es der Regionalligist bis ins Viertelfinale des DFB-Pokals, und 2022 gelang endlich die Rückkehr in den Profifußball. Dort, in der 3. Liga, glückte den Essenern mit Platz 15 der Klassenerhalt. (Archivbild)