Vorläufig wird die Bundesliga Borussia Dortmunds einstigen Liebling Ousmane Dembélé nicht wiedersehen. Der kolportierte Wechsel des Franzosen zum FC Bayern München habe keine Chance, wird ein Berater Dembélés zitiert.

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Bayern München hat auf dem Transfermarkt offenbar den nächsten Korb bekommen. Einer Meldung des Pay-TV-Senders Sky zufolge wird auch der französische Weltmeister Ousmane Dembélé nicht zum deutschen Rekordmeister wechseln.

"Die Chancen sind gleich null, dass Ousmane nächste Saison bei den Bayern spielen wird. Er ist und bleibt beim FC Barcelona", zitierte Sky eine namentlich nicht genannte Person aus dem Berater-Team des früheren Dortmunders.

Dieser Sky-Meldung widerspricht "Sport Bild"-Fußballchef Christian Falk auf Twitter:

Sanés Zögern brachte Dembélé ins Spiel

Dembele war bei den Bayern als Alternative zum zögernden Nationalspieler Leroy Sané von Manchester City in den Fokus gerückt.

Die Münchner rechneten sich gute Chancen auf eine Verpflichtung des 22-Jährigen aus, weil sich Barca um eine Rückkehr von Superstar Neymar aus Paris und um Weltmeister Antoine Griezmann, der seit 2014 für Atlético Madrid stürmt, bemüht. Dennoch soll Dembélé nun wohl bleiben.

In der Vorwoche hatte die "Sport Bild" berichtet, dass die Münchner über eine Verpflichtung des früheren Dortmunders nachdenken.

Der deutsche Fußball-Rekordmeister habe "einen spektakulären Plan B", falls der Transfer von Sané nicht zustande komme, schrieb das Magazin ohne Angabe von Quellen.

Dembélé war 2017 vom BVB nach Barcelona gewechselt und hat dort noch einen Vertrag bis 2022. Seinen Marktwert taxiert das Fach-Portal "transfermarkt.de" auf 100 Millionen Euro. (hau/AFP/dpa)

Ousmane Dembélé ist ein begnadeter Fußballer und wäre beim FC Bayern eine Verstärkung. Nur das sollte zählen, wenn der deutsche Rekordmeister seinen Kader verjüngt und Franck Ribéry gleichwertig ersetzen will. Trotzdem wäre der Dembélé-Transfer aus fünf Gründen falsch.

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