Auf dem Weg zur EM-Endrunde 2025 dürfen sich drei Neulinge in der deutschen U21 beweisen. Für eine Stammkraft, die in die A-Elf aufgerückt ist, Stammkraft freut sich der U21-Bundestrainer besonders.

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Die deutsche U21-Nationalmannschaft geht die EM-Qualifikationsspiele gegen den Kosovo und Israel mit drei Neulingen im Kader an. Umut Tohumcu (TSG Hoffenheim), Jens Castrop (1. FC Nürnberg) und Armindo Sieb (SpVgg Greuther Fürth) wurden am Freitag erstmals von U21-Nationaltrainer Antonio Di Salvo in das Aufgebot berufen. Das deutsche Team um Torjäger Youssoufa Moukoko, das bislang alle vier Spiele gewonnen hat, liegt an der Spitze seiner Qualifikationsgruppe.

Verzichten muss Di Salvo beim nächsten Schritt Richtung der EM-Endrunde 2025 in der Slowakei auf Maximilian Beier (TSG Hoffenheim). Die U21-Stammkraft darf sich bei Bundestrainer Julian Nagelsmann im A-Team zeigen. "Diese Berufung freut mich sehr für Maxi", sagte Di Salvo.

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"Er spielt eine tolle Saison, zeigt im Verein Topleistungen und hat sich zuvor auch bei uns in der U21 richtig gut präsentiert. Für ihn und seinen Verein ist die Nominierung eine besondere Auszeichnung, und wir freuen uns natürlich auch, wenn einem Spieler über die U21 der Sprung in die A-Nationalmannschaft gelingt", führte der Trainer Laut Mitteilung aus.

Fokus auf die EM 2025

Zudem fehlen Kenneth Schmidt (SC Freiburg), Leandro Morgalla (RB Salzburg) und Tim Lemperle (SpVgg Greuther Fürth) verletzungsbedingt sowie Marton Dardai (Hertha BSC, Verbandswechsel nach Ungarn).

Am 22. März (18:00 Uhr/ProSieben Maxx) trifft das Team in Chemnitz auf den Kosovo, ehe am 26. März (18:00 Uhr/ ProSieben Maxx) in Halle an der Saale das Spiel gegen Israel folgt. "Wir freuen uns, dass wir nach vier Monaten wieder einsteigen und an der Weiterentwicklung der Mannschaft mit Fokus auf die EM 2025 in der Slowakei arbeiten können", sagte Di Salvo.

Für die Endrunde qualifizieren sich die neun Gruppensieger sowie die drei besten Gruppenzweiten. Die sechs verbleibenden Gruppenzweiten bestreiten Playoffs, um die letzten drei Endrundenteilnehmer zu bestimmen. (dpa/hau)

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