• Nach Ansicht von Lothar Matthäus ist es allein Pep Guardiolas Schuld, dass Manchester City die Champions League nicht gewonnen hat.
  • Seine Taktik sei nicht aufgegangen, die Experimente hätten zum falschen Zeitpunkt stattgefunden.

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Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus gibt Trainer Pep Guardiola die Hauptverantwortung für die 0:1-Niederlage des englischen Meisters Manchester City im Champions-League-Finale am Samstag in Porto gegen den FC Chelsea.

"Pep allein hat Manchester City um den Pokal gebracht", schrieb der 60-Jährige in seiner aktuellen Kolumne beim Pay-TV-Sender Sky. Guardiola habe durch seine Aufstellung dem Klub und den Fans "die Champions League gestohlen und er muss sich die harte Kritik von allen Seiten jetzt zurecht anhören".

Matthäus warf ihm Experimente zum völlig falschen Zeitpunkt vor. "Das ist das Schlechteste, was ein Trainer nur machen kann. Unerklärlich und unverzeihlich."

Von Tuchel hingegen ist Matthäus schlichtweg begeistert

Begeistert zeigte sich der Weltmeister von 1990 von Chelseas deutschem Nationalspieler Antonio Rüdiger. Trainer Thomas Tuchel habe ihn "zu einem komplett neuen Spieler gemacht", schrieb er über den Verteidiger. "Ich finde Antonio klasse. Er hat keine Angst, kann dem Gegner richtig weh tun und man hat ihn definitiv lieber bei als gegen sich."

Rüdiger und Sieg-Torschütze Kai Havertz sieht er als Stützen der deutschen Nationalmannschaft bei der bevorstehenden EM. Er traut dem Team von Bundestrainer Joachim Löw einiges zu. "Wir sind vielleicht nicht DER Topfavorit auf den Titel, aber wir werden ein gewichtiges Wörtchen mitreden", ist Matthäus überzeugt. (dpa/ank)

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