Bei der Wahl zum Fußballer des Jahres stimmen weniger deutsche Sportjournalisten für Manuel Neuer als für Sascha Mölders oder Dennis Diekmeier. Der Bayern-Torwart wird es jedoch verkraften.

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Liegt es an der undankbaren Rolle des Torhüters, dessen Taten oft im Vergleich zu seinen Offensivkollegen in den Hintergrund geraten? Ist Manuel Neuer einfach zu unspektakulär?

Ihm selbst dürfte es herzlich egal sein, schließlich weiß der Torwart des FC Bayern München selbst um seine Qualitäten und an Lob mangelt es ihm auch nicht. Dennoch ist es zumindest kurios, dass bei der Wahl zu Deutschlands Fußballer des Jahres der Triple-Garant des Rekordmeisters nur eine einzige Stimme erhielt.

Damit liegt Neuer noch hinter Drittliga-Stürmer Sascha Mölders vom Lokalrivalen TSV 1860 München (zwei Stimmen) und Dennis Diekmeier vom SV Sandhausen (zwei Stimmen).

Gleichauf mit Neuer - mit einer Stimme - liegen unter anderem Marc Schnatterer, Norman Theuerkauf (beide 1. FC Heidenheim) und Christoph Trimmel (Union Berlin).

Bei der Abstimmung zum Fußballer des Jahres entscheiden die Mitglieder des Verbandes Deutscher Sportjournalisten.

Wer hätte Ihrer Meinung nach den Titel zum Fußballer des Jahres verdient?
  • A
    Manuel Neuer
  • B
    Sascha Mölders
  • C
    Robert Lewandowski
  • D
    Salomon Kalou
  • E
    Der Dings, na wie heißt er doch gleich ...

Lewandowski gewinnt die Wahl zum Fußballer des Jahres

Mit 42 Prozent der Stimmen wurde Robert Lewandowski sehr eindeutig zum Fußballer des Jahres gewählt. Trainer des Jahres wurde Hansi Flick.

Manuel Neuer wird diese Niederlage verschmerzen - zumal der Einsendeschluss für die Abstimmung rund zwei Wochen vor seinen Heldentaten im Finale der Champions League lag. Ließe man jetzt abstimmen, Neuer würde sicher vor Sascha Mölders landen. (ska)

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