Jerusalem

Die Palästinenser haben zornig auf Trumps Nahost-Plan reagiert, aber zu Protesten kam es nur vereinzelt. Doch jetzt gibt es mehrere Tote bei Anschlägen und Konfrontationen - und die Situation im Heiligen Land heizt sich weiter auf.

US-Präsident Donald Trump strebt mit seinem umstrittenen Nahost-Plan nach eigenen Worten eine "realistische Zwei-Staaten-Lösung" zwischen Israel und den Palästinensern an. Was denkt man im Ausland über den Plan? Die internationalen Pressestimmen im Überblick.

Ein oder "Deal" oder "Betrug" des Jahrhunderts? Trump stellt seinen Nahostplan vor: Während Netanjahu jubeln dürfte, drohen die Palästinenser mit einem "Tag des Zorns".

Nahost-Plan stellt Palästinensern einen eigenen Staat in Aussicht, aber unter erheblichen Zugeständnissen. Die Palästinenser reagieren empört. Nach Ansicht von Präsident Abbas gehört der Plan in den "Mülleimer der Geschichte".

Eklat oder Versehen? Bei Gedenkveranstaltung in Jerusalem übergeht der Prinz den US-Vize bei der Begrüßung.

Kurz vor der dritten Wahl in Israel binnen eines Jahres übermittelt Trump eine Einladung: Er bittet Netanjahu kurzfristig ins Weiße Haus - und dessen Herausforderer Gantz ebenso. Es soll um Trumps Nahost-Friedensplan gehen.

Zum dritten Mal innerhalb eines Jahres sind die israelischen Bürger zur Wahl eines neuen Parlaments aufgerufen. Der Wahlkampf wird sich vermutlich vor allem um eines drehen: die Korruptionsvorwürfe gegen Ministerpräsident Netanjahu.

Die US-Regierung hat unter Präsident eine proisraelische Entscheidung nach der anderen getroffen. Nun kommt die nächste - mit der die Amerikaner einmal aus dem Kurs internationaler Partner ausscheren. Der Schritt kommt zu einem bemerkenswerten Zeitpunkt.

Bei Grabungen zu Straßenbauarbeiten haben israelische Archäologen einen sensationellen Fund gemacht und eine 9.000 Jahre alte Siedlung entdeckt.

Die angespannte Lage zwischen den USA und dem Iran heizt sich weiter auf. Russland stellt sich hinter seine Verbündeten in Teheran. Was bringt ein mit Spannung erwartetes Treffen der Sicherheitsberater von Israel, Russland und der USA?

US-Präsident Trump will Frieden zwischen Israel und den Palästinensern schaffen, seinen lange angekündigten Plan dafür hat er aber immer noch nicht präsentiert. Kann Trump den Nahost-Konflikt tatsächlich lösen - und damit in die Geschichtsbücher eingehen?

Christen in aller Welt gedachten am Karfreitag der Passion Christi. Papst Franziskus erinnerte in einer Messe im Petersdom dabei auch an das aktuelle Leid in der Welt. In Jerusalem begaben sich Tausende Gläubige auf Prozessionen.

Notre-Dame brennt lichterloh. Während Einsatzkräfte versuchen die Flammen zu löschen, sind auch die Ritter vom Heiligen Grab von Jerusalem im Einsatz. Sie retten unter anderem wertvolle Reliquien auf den Flammen. Darunter die "Heilige Dornenkrone", die Jesus Christus bei seiner Kreuzigung getragen haben soll.

Israels Ministerpräsident Netanjahu steht wegen einer möglichen Korruptionsanklage unter Druck. Seine Koalition war zuletzt wegen einer hauchdünnen Mehrheit kaum noch entscheidungsfähig. Dennoch setzt Netanjahu bei Neuwahlen auf Sieg.

Australien erkennt West-Jerusalem als israelische Hauptstadt an, belässt die Botschaft aber erst einmal in Tel Aviv. Das sagte der australische Premierminister Scott Morrison am Samstag in Sydney.

Der Nobelpreisträger Albert Einstein musste vor den Nazis in die USA fliehen. Die Gefahren für Juden in Deutschland hatte er schon früh erkannt - wie ein nun versteigerter Brief an seine Schwester zeigt.

Zum ersten Mal seit fast drei Jahren treffen sich die Regierungen Israels und Deutschlands wieder zu Konsultationen. Sie wollen die Zusammenarbeit im Bereich Wirtschaft und Wissenschaft ausbauen. Doch das Thema Iran überschattet die Gespräche.

Im Vorjahr waren die deutsch-israelischen Regierungskonsultationen geplatzt - wegen Merkels Ärger über Israels Siedlungspolitik. Nun werden sie nachgeholt, doch die Hindernisse bleiben bestehen.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bemüht sich, außenpolitische Zeichen der Entspannung in den Nahen Osten zu senden. Bei seinem Besuch des jordanischen Königs Abdullah II. besprachen die beiden Regierungschefs die Lage der Nachbarländer. Abdullah II. gilt als Vermittler und mäßigende Kraft der Region.

Die Regierungschefs von Israel und Österreich verstehen sich gut. Doch wie soll der jüdische Staat mit einer Regierung umgehen, in der sich immer wieder Antisemiten bemerkbar machen? Kanzler Kurz wirbt nun in Israel um Vertrauen.

US-Präsident Trump hat sich komplett auf Israels Seite geschlagen, nun sondiert Regierungschef Netanjahu in Europa. Auf seiner ersten Station Berlin konnte er nicht mit viel Zustimmung für seinen harten Iran-Kurs rechnen. Wie läuft es für ihn in London und Paris?

Im Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern besteht kaum eine Aussicht auf dauerhaften Frieden. Auf beiden Seiten haben derzeit Politiker das Sagen, die wenig Kompromissbereitschaft zeigen.

Die Außenpolitik in Bezug auf Iran und Israel zeigen einmal mehr: Die USA sind unter Donald Trump kein verlässlicher Partner mehr. Trumps Unberechenbarkeit sei mit Blick auf sein Weltbild aber schon wieder berechenbar.

Der umstrittene Umzug der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem ist vollzogen. Bei Protesten der Palästinenser sterben mindestens 58 Menschen, mehr als 2.700 werden verletzt. So kommentiert die Presse die Eskalation im Nahen Osten.