Du arbeitest im Homeoffice oder nimmst Deinen Hund mit ins Büro? Dann weißt Du: Ein pelziger Begleiter kann genauso motivierend wie ablenkend sein. Doch mit ein bisschen Vorbereitung wird Dein Hund zum besten Office-Buddy aller Zeiten! Hier erfährst Du, wie’s klappt.
Wenn Du arbeitest, ist Fokus das A und O. Für Deinen Hund bedeutet das, dass er lernen muss, in dieser Zeit ruhig zu bleiben. Besonders bei jungen oder aktiven Hunden kann das zunächst eine Herausforderung sein. Doch mit Struktur, Geduld und einem klaren Trainingsplan lässt sich das gut bewältigen. Wir verraten Dir, wie Dein Hund im Homeoffice oder Büro entspannt bleibt.
1. Bürohunde brauchen Routine
Hunde lieben feste Abläufe. Wenn Dein Hund ausgelastet ist, kann er besser entspannen, während Du arbeitest. Ein ausgiebiger Spaziergang am Morgen, bei dem Dein Hund schnüffeln und toben kann, sorgt für die nötige Ausgeglichenheit. Plane zusätzlich feste Pausen ein, in denen Du mit Deinem Hund Zeit im Freien verbringst. Das hilft nicht nur Deinem Hund, sondern bringt auch Dir frische Energie für den Arbeitstag.
2. Ein fester Ruheplatz schafft Sicherheit
Dein Hund brauch im Büro einen festen Rückzugsort, damit er während der Arbeit weiß, wo er entspannen kann. Eine Decke oder ein Körbchen in einer ruhigen Ecke eignen sich besonders gut.
Damit Dein Hund seinen Ruheplatz akzeptiert, ist vorab das Deckentraining essenziell. Ein zusätzlicher Tipp: Ein Kleidungsstück mit Deinem Geruch kann beruhigend wirken.
3. Beschäftigung für den Bürohund
Manchmal braucht der Bürohund zwischendurch eine kleine Ablenkung. Beschäftigungsmöglichkeiten, die den Hund geistig fordern, ohne ihn zu überdrehen, sind ideal. Ein mit Leckerlis gefülltes Spielzeug bietet längerfristige Beschäftigung oder Intelligenzspielzeuge wie Futterbälle oder Schiebespiele fördern auch die Konzentration Deines Hundes. Wichtig ist, dass die gewählten Spielzeuge leise sind, um Dich nicht bei der Arbeit zu stören.
4. Konsequenz ist das A und O
Hunde sind sehr aufmerksam und merken schnell, wenn Du auf Betteln oder Quengeln reagierst. Wenn Dein Hund lernt, dass ein fordernder Blick sofortige Aufmerksamkeit bringt, wird er es immer wieder versuchen. Bleib also konsequent: Schicke ihn bei Bedarf zurück auf seinen Ruheplatz und vermeide es, ihn während der Arbeitszeit permanent mit Spiel oder Streicheleinheiten zu belohnen.
Mit Klarheit und Konsequenz wird Dein Hund verstehen, dass diese Zeit der Entspannung gehört. Informiere auch Deine Arbeitskollegen, dass Dein Hund nicht angefasst werden darf, wenn er schläft oder entspannt.
5. Bewegung in den Pausen
Auch ein entspannter Hund braucht regelmäßige Bewegung. Plane feste Pausen ein, in denen Du gezielt Zeit mit Deinem Hund verbringst. Ein kurzer Spaziergang oder ein Spiel im Garten reichen oft schon aus, um Deinem Hund Abwechslung zu bieten.
Vielleicht nutzten Du und Deine Arbeitskollegen mit Hund auch die Pause, um gemeinsam Eure Hunde auf einer Wiese spielen zu lassen. Spielen ist oft eine intensive körperliche Aktivität, die überschüssige Energie abbaut und Deinen Hund fit hält, außerdem bieten Interaktionen mit anderen Hunden Abwechslung und mentale Herausforderungen, da Dein Hund ständig Körpersprache, Spielsignale und Situationen einschätzen muss. Perfekt also, um ihn für die Mittagspause auszulasten.
6. Bürohunde: Wichtige Regeln für den Arbeitsplatz
Wenn Dein Hund Dich ins Büro begleitet, ist Rücksicht besonders wichtig.
Stelle sicher, dass Dein Hund ruhig bleibt und Kollegen nicht belästigt. Übe, dass Dein Hund an seinem Platz bleibt, auch wenn andere Menschen ins Büro kommen. Ein leises Kauspielzeug kann eine gute Option sein, um Deinen Hund in unruhigen Momenten abzulenken.

Geduld und Training zahlen sich aus
Ob zu Hause oder im Büro: Mit einer klaren Struktur, festen Regeln und einem durchdachten Trainingsplan wird Dein Hund zum entspannten und angenehmen Begleiter während der Arbeitszeit. Wenn Du mehr über das Thema erfahren möchtest, hör doch gerne in die neue Podcastfolge von "Pet-Talks Hund" rein. Unsere Kollegin und Podcasterin Juliane berichtet von ihren eigenen Erfahrungen und hilft Dir dabei, Deinen Hund perfekt auf Homeoffice- oder Bürotage vorzubereiten. © Deine Tierwelt