Jay Oh hatte sich eigentlich gar nicht für "Das Supertalent" beworben. In einer Umbaupause überzeugte er die Jury, kam mithilfe des Goldenen Buzzers direkt ins Finale und gewann die Show. So tickt der Sozialpsychologe.

Es ist ein schöner Zufall, dass Jay Oh "Das Supertalent" gewonnen hat. Wie die "Bild" berichtet, fuhr der Sänger nur mit einem Freund zur Show, weil dessen eigentliche Begleitung abgesagt hatte. Außerdem sei alles kostenlos gewesen, erzählt der 29-Jährige gegenüber der Zeitung. Früher habe sein Freund, der ein "Das Supertalent"-Fan ist, ihn bereits mehrmals gefragt, ob er mit nach Bremen kommen wolle. "Ich habe aber immer gedacht: Was soll ich da?", so Jay Oh weiter.

"Mich wollte kein Schwein"

Der Sohn koreanischer Eltern hatte laut "Bild" bereits mehrere schlechte Erfahrungen mit Castingshows gemacht. Er sei sogar schon bei "Deutschland sucht den Superstar" aufgetreten, sagt er im Interview mit der Zeitung. "Aber mich wollte kein Schwein haben." Dadurch hatte er seine Musikkarriere immer mehr aus den Augen verloren und lieber fertig studiert. Jetzt ist er ein Sozialpsychologe und wohnt in Bochum

Jay Oh hatte sich also nie für "Das Supertalent" angemeldet und es auch nicht vorgehabt. In einer Umbaupause wurde er dann als Publikumskandidat entdeckt und Dieter Bohlen beförderte ihn mit dem Goldenen Buzzer direkt ins Finale. Er punktete vor allem mit seiner Natürlichkeit und seinem Charme.

Jay Ohs Zukunft ist ungewiss

Mit dem Song "Dance with my Father" gewann Jay Oh die Show. Das Lied widmete er laut "Bild" seinem Vater Park Li Oh, der Anfang des Jahres an Krebs erkrankte. Von Heilung sei zwar noch nicht die Rede, er befinde sich aber auf dem Weg der Besserung, erzählt Jay Oh gegenüber der Zeitung.

Der 29-Jährige würde seinem Vater von den 100.000 Euro am liebsten Gesundheit kaufen. Da das aber nicht möglich ist, muss Jay Oh sich noch überlegen, was er mit dem Geld macht. "Ich habe keine Ahnung", sagt er im Interview mit der "Bild". Er wisse auch noch nicht, wie es in Zukunft mit ihm weitergehen solle. In nächster Zeit wartet erst einmal ein Auftritt in Las Vegas auf ihn. (ff)