Sie haben hart um den "Höhle der Löwen"-Investor Frank Thelen gekämpft. Am Ende wollte das Start-up dann doch nicht mit dem IT-Experten zusammenarbeiten. Die Gründe sind allerdings nachvollziehbar.

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Die Idee ist pfiffig: Michael Schweizer (29), Nicolo Incorvaia (31), Kai Hörsting (32) und Michael Schreiner (33) aus Kirchheim unter Teck haben mit "Teamwallet" eine digitale Mannschaftskasse erfunden. Von den Löwen wollten sie dafür 75.000 Euro für zehn Prozent ihrer Firma.

Überzeugende Rede

Die Löwen Carsten Maschmeyer (58), Judith Williams (44), Dagmar Wöhrl (63), Ralf Dümmel (50) und letztendlich auch Frank Thelen (41) entschieden sich gegen eine Investition.


Doch dann begann einer der Gründer, Michael Schweizer, eine überzeugende Rede zu halten.

"Frank du bist der Ober-Löwe, der Kritischste. Du wärst auch unser Löwe gewesen. Du bist unser Löwe, der Wildeste. Mein Traum wäre, du würdest doch noch mal umschwenken, dich zurückentscheiden. Ich bin ja auch als Investor reingekommen. Die drei gründeten und dann kam ich dazu. Diese Leute hängen sich wirklich rein und das würde dir, Frank, ganz sicher gefallen."

Mit Erfolg! Frank Thelen entschied sich um: "Also pass auf, ich mach euch ein Angebot. Ich würde euch die 75.000 Euro geben, für 30 Prozent, weil ich mich halt sehr tief bei euch einarbeiten muss."

Eine hohe Hausnummer – doch die Gründer sagten zu.


"Die Höhle der Löwen": Deal geplatzt

Jetzt kam heraus, dass der Deal trotz emotionaler Überredungskunst platzte. Gegenüber "Bild" erklärt Investor Frank Thelen, weshalb: "In den Gesprächen mit den Gründern von 'Teamwallet' hat sich herausgestellt, dass ein attraktiveres Angebot über eine Finanzspritze des europäischen Innovationsfonds InnovFin in Verbindung mit einem Business Angel in Höhe von fünf Prozent zu 150.000 € auf dem Tisch lag."

"Teamwallet"-Mitgründer Kai Hörsting bestätigt gegenüber "Bild": "Wir haben uns in gemeinsamer Absprache mit Frank für unseren eigens ausgehandelten Deal entschieden. Frank ist uns im Nachgang trotzdem mit Know-How und Kontakten zur Seite gestanden."

Na dann – Ende gut, alles gut!

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