• Eine Villa aus "Boobies" mit eigenem "Amphibientheater" in Cannes?
  • Oder doch lieber das überladene Château in der Champagne, aus dem man ein "Altersheim für richtig Reiche" machen könnte?
  • In der RTLZwei-Doku "Die Geissens - Roberts Mega Mansions" drehte sich alles um spektakuläre Luxusimmobilien.

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"Der Mann duscht, die Frau badet", lernten Zuschauer im (nach "Davina & Shania - We love Monaco") zweiten Spin-Off der RTLZwei-Dokusoap "Die Geissens" von Papa Robert Geiss (58). Nach ihm wurde die zunächst einmalige Sendung "Roberts Mega Mansions" benannt, warum auch immer. Nur in zwei der darin vorgestellten sechs Mega-Luxusvillen übernahm er die Führung, durch die anderen geleiteten jeweils Ehefrau Carmen (57) oder eine der Töchter, Davina (19) und Shania (17).

Das Konzept der Sendung: Die Millionärsfamilie besichtigt außergewöhnliche Häuser, bestaunt Extras wie großzügige Spa- und Pool-Bereiche, Privatinseln, Riesengaragen, spektakuläre Beleuchtungskonzepte und Panoramen und kommentiere alles in typisch charmant-schnodderiger Geiss-Manier.

Die Geissens: "Die Frau im Herrenhaus soll sich ja nicht so lange aufhalten"

Das eingangs genannte Zitat etwa entstand beim Besuch des Herrenhauses Gabrielle (Kostenpunkt: 25 Millionen Euro) in Nizza, in dem das Herren-Badezimmer nur über eine Dusche verfügt, das für die Dame dafür über eine Wanne. Für männliche Fans des schaumigen Badevergnügens sei aber gesagt: Es gibt hier noch weitere zwölf Badezimmer (und elf Schlafzimmer), außerdem wusste Robert: "Die Frau im Herrenhaus soll sich ja nicht so lange aufhalten." Nur einer von mehreren sicher nicht ganz ernstgemeinten Macho-Sprüchen, zu denen er sich im Laufe der Doku hinreißen ließ und die Carmen entweder parierte oder einfach weglachte.

Anschließend entführte Davina Eltern und Schwester in ein rund 300 Jahre altes Château in der Champagne. Drinnen roch es laut Shania "wie in einer Kirche", eines der Bilder an den Wänden lobte Davina als "cool" und "sehr kunstmäßig". Das ästhetisch versierte Geiss-Nesthäkchen gab ihr zwar recht, zeigte sich ob des Einrichtungs-Tohuwabohus aus alt und modern aber doch skeptisch: "Findet ihr wirklich, dass das jetzt alles zusammenpasst?" Immerhin: Mit einem Kaufpreis von 15 Millionen sei das Schlösschen im Grunde "ein Schnäppchen", fand Papa Robert und sinnierte bereits über Möglichkeiten, was man daraus machen könnte: Vielleicht "ein Altersheim für richtig Reiche?"

Robert Geiss: Schwimmen oder fernsehen? Beides!

Eher an Partys dachte er dagegen beim Besuch der Villa Mirage über den Dächern von Ibiza, durch die er seine Frau führte und die am Abend noch einmal besonders Eindruck machte: "Eines der schönstbeleuchteten Häuser von Ibiza", befand Robert, während sich Carmen überdies darüber freute, dass es "sogar 'n Fernseher hier am Pool" gab: "Herrlich!" Um genau zu sein: Es gibt vier Pools, neun Fernseher - und einen Teich. "Oh Mammamia, ich liebe Teiche!", jubelte Carmen. 50 Millionen Euro sollte das 700-Quadratmeter-Haus mit dem 1 Hektar großen Grundstück kosten.

Das Siebenfache müsste man für den legendären "Blasenpalast" in Cannes hinblättern, in dem einst Modezar Pierre Cardin ausschweifende Feste gefeiert hatte. Die gesamte Immobilie war, erklärte Carmen, die hier den Touri-Guide gab, "den Rundungen der Frau" nachempfunden. Tatsächlich könnte man bei den beigefarbenen "Bubbles", aus denen die futuristisch anmutende Villa bestand, wie Robert auch leicht an etwas anderes denken: "Boobies. Und die Fenster sind die Nippel oder was?"

Von "Amphibientheater" und "Männerkeller"

Überall auf dem ein Hektar großen Grundstück und den 1.200 Quadratmetern Wohnfläche waren aufregende und teilweise leicht gruselige Extras zu entdecken: So gibt es zum Beispiel unter (!) dem großen Pool Schlafzimmer, von denen aus man die Schwimmenden beobachten kann. Ein besonderes Highlight aber ist das "Amphibientheater" für 500 Zuschauerinnen und Zuschauer. Na so was, gab's hier etwa Lurch- und Frosch-Shows? Nix da: "Amphitheater" hatte Carmen natürlich sagen wollen.

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Nach diesem 350-Millionen-Euro-Spektakel wirkte das 20 Millionen Euro teure "Weiße Haus" nahe Monaco mit Hammam, Pool und wein- und zigarrenbestücktem "Männerkeller" sowie Blick auf den Fürstenpalast und den Hafen, das Carmen Robert als Nächstes präsentierte, beinahe bescheiden. Ebenso das 1389 erstmals erwähnte Stadtschloss Sachsen nahe Paris, in dem einst das französische Nationalidol Moritz von Sachsen residiert hatte.

Shania zeigte ihrer Familie die knapp 3.000 Quadratmeter etwas heruntergekommene Wohnfläche sowie die Aussicht auf den Park, die Carmen kommentierte mit: "Es müssen ja nicht immer Häuser oder Lichter sein. Es kann ja auch mal Natur sein." "Nur" schlappe 10 Millionen kostete der romantische Traum. Ob Robert Geiss hier bald der neue Schlossherr sein würde? Er schien drüber nachzudenken, denn: "Ich bin ja ein Schnäppchenjäger." RTLZwei bleibt dran.  © 1&1 Mail & Media/teleschau

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