Als Miss Germany 2018 hat Anahita Rehbein ein Jahr lang den Traum vieler junger Mädchen gelebt. Doch im Nachhinein zeigt sich die Schönheitskönigin enttäuscht.

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Ein Jahr voller glamouröser Veranstaltungen und Fotoshootings: So stellen sich vermutlich viele Mädchen das Leben einer Miss Germany vor.

Die Realität sieht offenbar ganz anders aus. Anahita Rehbein, die Miss Germany 2018, kritisiert in einem Interview zumindest die Aufgaben, die sie im vergangenen Jahr als schönste Frau des Landes absolvieren musste.

So sieht das Leben einer Miss Germany wirklich aus

"Was mich zum Beispiel enttäuscht hat, war, dass ich das ganze Jahr lang überhaupt nicht als Model gefördert wurde. Ich habe in meinem Miss-Germany-Jahr nicht ein einziges Mal als Model gearbeitet", erzählt Anahita Rehbein im Gespräch mit der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten". Vor dem Finale habe sie Shootings gehabt, sodass sie davon ausgegangen sei, dass auch Fotoshootings zu den Aufgaben der Miss Germany gehörten.

Doch was hat sie stattdessen im vergangenen Jahr gemacht? "Man arbeitet als Hostess auf einer Brautmesse oder sitzt in einer Jury der Vorauswahl für die nächste Miss-Germany-Wahl. Aber du wirst überhaupt nicht gefördert, schon gar nicht als Model. Dabei ist ja das Modeln das, was den meisten Mädchen Spaß macht", erklärt Rehbein weiter. Zudem habe sie "wahnsinnig viel im Auto" gesessen.

Anahita Rehbeins Tipps für ihre Nachfolgerin

Mittlerweile ist die Amtszeit von Anahita Rehbein als Miss Germany beendet. Ihrer Nachfolgerin Nadine Berneis rät die 25-Jährige, " Nein zu sagen" und "authentisch" zu bleiben.

"Das ganze Jahr als Miss Germany spielt sich nämlich in einer komplett unrealen Welt ab, die nicht dem normalen Umfeld von Normalbürgern entspricht. Insofern muss sie wirklich darauf achten, dass sie nicht abhebt, sondern auf dem Boden bleibt und mit beiden Beinen im Leben steht", wie Rehbein ebenfalls im Interview mit der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" verrät.  © 1&1 Mail & Media / CF