Für Schalkes senegalesischen Innenverteidiger Salif Sané war der erste Einsatz beim Afrika-Cup 2019 bereits nach 24 Minuten wieder beendet. Seine Mannschaft stemmt den Auftaktsieg aber auch ohne den 28-Jährigen.

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Schrecksekunde für die Fans des FC Schalke 04 gleich zum Auftakt des Afrika-Cups 2019 in Ägypten. Im ersten Spiel der Gruppe C feierte Senegal gegen Tansania dank der Tore von Keita Balde (28.) und Krepin Diatta (64.) zwar einen 2:0 (1:0)-Sieg.

Zum Zeitpunkt des ersten Treffers stand Salif Sané aber schon nicht mehr auf dem Platz. Der Innenverteidiger von Schalke 04 wurde in der 24. Minute verletzt hinausgetragen und durch Cheikhou Kouyaté von Crystal Palace ersetzt.

Sané wird den Westafrikanern aufgrund eines verstauchten Knöchels "zwischen 10 und 15 Tage" fehlen und somit in der Gruppenphase nicht mehr zum Einsatz kommen. Dies gab der senegalesische Verband am Montag bekannt.

Eigentor schlägt Manfred Starkes Namibier

Drittliga-Profi Manfred Starke verpasste im Auftaktspiel seiner Namibier gegen Favorit Marokko eine Überraschung nur knapp. Der Mittelfeldspieler musste sich mit den "Brave Warriors" zum Auftakt der Gruppe D in Kairo gegen den viermaligen WM-Teilnehmer unglücklich mit 0:1 (0:0) geschlagen geben. Ein Eigentor von Itamunua Keimuine (89.) besiegelte den späten Sieg für die Nordafrikaner.

Starke (28), der nach vier Jahren bei Carl Zeiss Jena künftig beim 1. FC Kaiserslautern spielt, wurde in der 64. Minute ausgewechselt. Bei Marokko, Afrika-Cup-Sieger von 1976, spielte Achraf Hakimi vom Bundesligisten Borussia Dortmund durch. Weitere Gegner in der Gruppe sind Südafrika und die Elfenbeinküste.

Algerien setzte sich derweil gegen Kenia mit 2:0 (2:0) durch, Baghdad Bounedjah (34./Foulelfmeter) und Riyad Mahrez (43.) trafen für den Afrikameister von 1990. Titelverteidiger Kamerun greift am 25. Juni in Ismailia in der Gruppe F gegen Guinea-Bissau ins Geschehen ein.

Afrika Cup findet erstmals nicht mehr im Winter statt

Proteste der Afrikanerinnen erinnern an Vorfall bei der Männer-WM 1982.

Die 32. Auflage des Turniers ist in zweierlei Hinsicht eine Premiere: Erstmals findet das Turnier mit 24 statt 16 Mannschaften statt. Zudem wird es erstmals im Juni und Juli und nicht mehr im Januar und Februar ausgetragen.

Diese Ansetzung inmitten der Winterpause oder zum Rückrundenstart in den meisten europäischen Ligen hatte immer wieder für Missstimmung bei den abgebenden Vereinen geführt. Sie wollten auf ihre afrikanischen Stars nicht verzichten und befürchteten, sie verletzt zurückzubekommen. Diese Befürchtungen trafen häufig ein. Im Fall von Sané indes sollte die Verletzung noch im Verlauf des Turniers abklingen. (hau/AFP)

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U21-EM in Italien und San Marino: Diese Stars könnten das Turnier prägen

Stars wie Luis Figo oder Andrea Pirlo legten einst bei einer U21-EM den Grundstein für ihre späteren Weltkarrieren. Auch in diesem Jahr (16. bis 30. Juni) sind einige vielversprechende Talente bei dem Turnier dabei. (dpa/fte)
Teaserbild: © Omar Zoheiry/dpa