Nach dem Sieg gegen die Bayern gewinnt Bayer Leverkusen auch gegen den FC Schalke 04. Die Werkself schafft dadurch endgültig wieder den Anschluss an die Spitzengruppe. Am Mittwoch geht es gegen Juventus Turin und Cristiano Ronaldo.

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Bayer Leverkusen kommt in der Fußball-Bundesliga immer besser in Schwung und ist für das Champions-League-Highlight gegen Juventus Turin am Mittwoch bestens gerüstet. Die seit sechs Pflichtspielen unbesiegten Rheinländer gewannen eine Woche nach dem 2:1-Sieg beim FC Bayern auch den Westschlager gegen den FC Schalke 04 am Samstagabend mit 2:1 (1:0) und sind wieder mittendrin im Kampf um die internationalen Plätze.

Willkommen auf Platz vier

Die Schalker hingegen fielen nach zuvor sechs Pflichtspielen ohne Niederlage auf Rang vier zurück. Vor 30.210 Zuschauern in der ausverkauften BayArena erzielte Lucas Alario (15. und 81.) beide Treffer für die Gastgeber, Benito Raman (82.) traf für die Gäste.

Im 71. Bundesligaduell der beiden NRW-Teams überraschte Bayer-Coach Peter Bosz mit einer Personalie in der Offensive, wo Alario den Vorzug vor Kevin Volland erhielt. Leverkusens bester Torschütze stand somit erstmals nicht in der Startformation. Dafür feierte Nationalspieler Kai Havertz sein Comeback nach fast vierwöchiger Verletzungspause. Auch Karim Bellarabi, der in der 3. Minute die erste Chance für die Gastgeber vergab, spielte wieder von Beginn an.

Per Kopf zur Führung

Alarios Einsatz zahlte sich schnell aus. Nach einer Ecke von Leon Bailey erzielte der Argentinier mit einem Kopfball die 1:0-Führung für die Gastgeber. Gegen die mit Ozan Kabak und Omar Mascarell neuformierter Schalker Innenverteidigung hatte Bellarabi nur drei Minuten später die nächste Chance, doch Torhüter Alexander Nübel parierte den Schuss aus spitzem Winkel. Nübel war auch zur Stelle als Alario noch vor der Pause völlig freistehend scheiterte.

Die Schalker standen unter Druck und konnten sich nur selten mit Kontern befreien. Einen davon konnte Raman, der allein auf Bayer-Keeper Lukas Hradecky zulief, nicht nutzen (26.). Der ehemalige Düsseldorfer wurde im Angriff wieder von Guido Burgstaller unterstützt, der für den angeschlagenen Matija Nastasic ins Team gerückt war, aber wenig gute Szenen hatte. Auch der zuletzt starke Amine Harit kam erst später zu guten Szenen.

Keineswegs hochklassig

Die Gastgeber hatten die keineswegs hochklassige Partie zwar unter Kontrolle und in Havertz auch wieder einen wichtigen Dreh- und Angelpunkt in ihren Reihen. Doch die Gäste blieben mit ihrem frühen Pressing gefährlich und hatten durch den schnellen Raman einige gefährliche Aktionen.

Mit dem eingewechselten Moussa Diaby kam noch einmal Schwung in die Offensivaktionen der Leverkusener. Doch weder dem Franzosen noch Bellarabi wollte ein Treffer für die Gastgeber gelingen. Den schaffte dann erneut Alario, ehe es Raman kurz darauf wieder spannend machte. (best/dpa)

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