• Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will 30 Milliarden Euro in die Industrie investieren.
  • Eine Milliarde Euro soll davon in Atomenergie fließen.
  • Es gebe einige Bereiche, "in denen wir als Franzosen und Europäer eine Führungsrolle einnehmen sollten", sagte Macron.

Mehr aktuelle News finden Sie hier

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat Staatshilfen in Höhe von 30 Milliarden Euro für die Industrie seines Landes angekündigt. Diese Hilfen sollten Frankreich in den kommenden Jahren zu einer Führungsrolle bei Innovationen und Forschung verhelfen, sagte Macron am Dienstag in einer Rede in Paris. Eine Milliarde Euro der Summe soll in den Ausbau der Atomenergie investiert werden.

"Es gibt einige Bereiche, in denen wir als Franzosen und Europäer eine Führungsrolle einnehmen sollten", sagte Macron vor Regierungsmitgliedern und Unternehmern im Elysée-Palast. Als erstes Ziel nannte er Investitionen in neue, kleine Atomkraftwerke (SMR - small modular reactor), die sicherer seien. Auch in neue Technologien zur besseren Verarbeitung des Atommülls müsse investiert werden.

Die intensive Stromproduktion solle wiederum genutzt werden, um grünen Wasserstoff herzustellen, kündigte Macron an. "Wir dürfen nicht denselben Fehler machen wie bei den erneuerbaren Energien", sagte der Staatschef. "Wir müssen massiv in unser industrielles Angebot investieren", fügte er hinzu. Zudem sollten in Frankreich bis 2030 zwei Millionen Elektro- und Hybrid-Autos produziert werden. (afp/ari)

Lesen Sie auch: Frankreichs Präsident Macron mit Ei beworfen.

Barack Obama, Angela Merkel
Bildergalerie starten

Ziemlich beste Freunde: Diese Politiker zählten zu den Lieblingen von Angela Merkel

Angela Merkel wurde 2005 zur Bundeskanzlerin gewählt. Nach 16 bewegten Jahren endet ihre politische Laufbahn in diesem Jahr. Die promovierte Physikerin sah während ihrer Amtszeit einige Politikerinnen und Politiker kommen und gehen – mit einige verstand sie sich besser als mit anderen. Das sind ihre ziemlich besten Freunde.