Bei einem Anschlag in Kabul sind am Freitag mehrere Menschen ums Leben gekommen. Die Bundesregierung verurteilt den Angriff.

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Die Bundesregierung hat den tödlichen Anschlag in der afghanischen Hauptstadt Kabul scharf verurteilt. Die Tat sei darauf angelegt, Verhandlungen über eine Friedenslösung zu verhindern, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Freitag in Berlin.

"Deutschland wird im Kampf gegen Terrorismus weiter an der Seite Afghanistans stehen", sagte er weiter.

Anschlag in Kabul: mindestens 27 Menschen sterben

Am Samstag hatten die USA mit den Taliban nach einer einwöchigen Phase der verringerten Gewalt ein Abkommen unterzeichnet, das einen schrittweisen Abzug von US-Truppen aus Afghanistan vorsieht. Gleichzeitig soll es den Weg für innerafghanische Friedensgespräche ebnen.

Es gibt aber bereits mehrere Hürden: Die USA hatten beispielsweise betont, dass sie erwarten, dass das Gewaltniveau weiter niedrig bleibt.

Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums betonte, die im Norden Afghanistans stationierte Bundeswehr sei so aufgestellt, dass sie flexibel reagieren könne. Der Sprecher des Auswärtigen Amtes bekräftigte, es geben keinen Automatismus für den Abzug deutscher Kräfte.

Bei einem Angriff auf eine politische Kundgebung in Kabul am Freitag sind mindestens 27 Menschen getötet worden. Die Taliban wollen nicht verantwortlich sein.  © dpa

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