Selbst ein top trainierter Athlet von der hünenhaften Statur Erling Haalands gelangt ans Ende seiner Energien. Der norwegische Stürmerstar von Manchester City klagt über ein Problem, das Verbands-Funktionäre und Veranstalter angesichts immer neuer und größerer Wettbewerbe scheinbar ignorieren.

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Meisterschaft, nationale Pokale, Champions League - und jetzt auch noch die Länderspiele mit Norwegen: Stürmerstar Erling Haaland stößt die hohe Belastung im Fußball sauer auf. "Das Problem sind nicht die Spiele, sondern die Qualität. Die Qualität sinkt", sagte der 23-Jährige vor der Begegnung mit der norwegischen Nationalmannschaft am 22. März (18:00 Uhr) gegen Tschechien: "Man kann von mir nicht erwarten, dass ich 70 Spiele mit über 1.000 Metern Sprint pro Spiel absolviere."

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Abgekämpfter Erling Haaland ist ratlos

In dieser Saison kommt Haaland alleine für seinen Arbeitgeber Manchester City bereits auf 34 Einsätze, die Skyblues kämpfen noch in drei Wettbewerben um den Titel. "Das summiert sich am Ende auf einige Meter", sagte Haaland: "Was soll ich tun? Ich muss einfach den Spielplan verfolgen."

Und dieser sieht nun für Haaland und Co. die Länderspiele gegen die Tschechen und vier Tage später gegen die Slowakei vor. "Es ist schön, für sein Land zu spielen. Aber es ist etwas anderes, wenn man nächstes Wochenende zu Hause gegen Arsenal spielt", sagte Haaland. Er werde nicht lügen, das sei ein großer Unterschied. "Aber was soll man machen, es gibt so viele Spiele wie möglich im Kalender", so der Stürmer: "Das scheint das Ziel zu sein."

Erling Haaland hat die EM-Teilnahme mit Norwegen verpasst

Im Sommer 2024 wird Haaland etwas mehr Ruhe haben, mit dem norwegischen Nationalteam hat er sich nicht für die EM qualifiziert. "Es wird fünf oder sechs Spiele weniger für mich geben. Ich werde mich endlich entspannen können", sagte Haaland. Trotzdem sei es "selbstverständlich doof", das Turnier in Deutschland zu verpassen. (sid/hau)

Nach Remis gegen City: Klopp hadert mit einer strittigen Szene

Jürgen Klopp hadert nach dem 1:1 (0:1) gegen Manchester City ein wenig mit einer strittigen Schiedsrichterentscheidung - die Reds hätten kurz vor Schlusspfiff noch einen Foulelfmeter bekommen können. Obwohl der LFC nun die Tabellenführung an den FC Arsenal verloren hat, ist der Ex-Bundesliga-Coach stolz auf seine Mannschaft.
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