Venezuela

Seit mehr als einem Jahr dringen die USA auf einen Machtwechsel in Venezuela. Nun legen sie mit einer Anklage gegen Staatschef Maduro nach - angeblich einer der größten Drogenhändler der gesamten Region.

Die USA legen im Ringen um einen Machtwechsel in Venezuela mit einer Anklage wegen Drogenhandels gegen Präsident Nicolás Maduro nach - angeblich einer der größten Dealer der gesamten Region. Dieser reagiert wütend in einer TV-Ansprache auf die Vorwürfe.

Gegen Venezuelas Staatschef ist ein Kopfgeld von 15 Millionen Dollar ausgesetzt. Dem Linksnationalisten wird "Drogen-Terrorismus" zur Last gelegt.

Die Zahl der Asylbewerber in Europa ist erstmals seit 2015 wieder gestiegen. Vor allem die Anträge aus Südamerika sind 2019 im Vergleich zum Vorjahr deutlich höher.

Venezuela steckt in einer schweren humanitären Krise. Mehr als vier Millionen Venezolaner haben ihr Land verlassen – sie fliehen vor Hunger und Gewalt. Familien können nicht mehr genug zu essen oder trinken kaufen.

Es ist Nikolauszeit und die einjährige Aranza hat einen weiten Weg hinter sich. Gemeinsam mit ihrer Mutter ist sie über 2.000 Kilometer von Venezuela nach Ecuador geflohen. Statt einem Schokonikolaus und Nüssen im Strumpf gibt es für die Kleine ein Hygieneset und eine Verschnaufpause in einem von UNICEF eingerichteten kinderfreundlichen Rückzugsort.

Die politischen Verhältnisse in Südamerika sind ins Wanken geraten. Kaum ein Land, aus dem nicht über Unruhen oder Proteste berichtet wird. Zusätzlich zu den schon länger als Krisenherde bekannten Ländern Brasilien und Venezuela haben mit Argentinien, Chile, Bolivien und Ecuador vier weitere Länder mit innenpolitischen Problemen zu kämpfen. Die Gründe sind vielfältig.

Einmal im Jahr finden in Russland die "International Army Games" statt. Zwischen dem 3. Und 17. August treten Nationen wie Russland, China, Indien, Iran, Venezuela aber vor allem Ex-Sowjetrepubliken in militärischen Übungen gegeneinander an. NATO-Staaten beteiligen sich nicht an den Spielen.

Einmal im Jahr finden in Russland die "International Army Games" statt. Zwischen dem 3. Und 17. August treten Nationen wie Russland, China, Indien, Iran, Venezuela aber vor allem Ex-Sowjetrepubliken in militärischen Übungen gegeneinander an. NATO-Staaten beteiligen sich nicht an den Spielen.

Hitzerekorde in Europa, Stromausfall in Venezuela und ein Schneckenrennen in Kroatien. Sehen Sie hier unsere Auswahl der besten Bilder der Woche.

Und wieder ist in ganz Venezuela alles dunkel: Die großen Stromausfälle im Land häufen sich. Wie schon vor einigen Monaten spricht die Maduro-Regierung von einem "elektromagnetischen Angriff" auf ein Wasserkraftwerk, die Opposition macht Korruption und mangelhafte Wartung der Anlagen dafür verantwortlich.

UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet wirft Venezuelas Sonderpolizei FAES schwere Vergehen vor. Die Zahl der mutmaßlichen außergerichtlichen Hinrichtungen in den vergangenen Jahren sei "schockierend hoch". Die Regierung in Caracas weist den UN-Bericht zurück und spricht von "falschen Behauptungen".

Wegen hoher Geschwindigkeit ist bei einem Bus in Venezuela ein Reifen geplatzt. Bei dem daraus resultierenden Unfall starben mindestens 18 Menschen.

Böses Erwachen am Río de la Plata: Auch Stunden nach dem flächendeckenden Stromausfall in Argentinien und Uruguay haben die Behörden keine Erklärung für den Blackout. Manche Betroffene fühlen sich schon an das Krisenland Venezuela erinnert.

Bei einer Meuterei von Gefangenen sind in Venezuela mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Der blutige Vorfall sagt viel über die Situation im Land aus: Hunger, Unzufriedenheit und reichlich Waffen ergeben ein hochgefährliches Gemisch. 

Mit Schrecken erinnern sich die Kubaner an die entbehrungsreiche Sonderperiode zurück. Es herrschte Hunger, es gab kaum Strom, viele flohen. Damals stürzte die verbündete Sowjetunion, jetzt taumelt das befreundete Venezuela. Einige Lebensmittel werden schon knapp.

Trumps Außenminister hat lange auf sich warten lassen. Deutschland ist nun das 39. Land, das Pompeo bereist. Dabei gibt es kontroverse Themen zuhauf. Außenminister Maas will fast alle strittigen Fragen ansprechen.

In einem spektakulären Coup hat der selbst ernannte Interimspräsident Guaidó seinen politischen Ziehvater aus dem Hausarrest geholt. Der geplante Umsturz scheiterte allerdings und López suchte Schutz in der spanischen Botschaft. Maduro will ihn wieder hinter Gittern sehen.

Der geplante Umsturz des selbst ernannten Interimspräsident Juan Guaidó in Venezuela ist schiefgegangen. Nun möchte er Widersacher Nicolás Maduro mit einer Serie von Streiks in die Knie zwingen. Dieser hat allerdings schon so manche Krise ausgesessen - und droht der Opposition mit harten Konsequenzen.​​​​​​​

Der geplante Umsturz des selbst ernannten Interimspräsident Juan Guaidó in Venezuela ist schiefgegangen. Doch er hat bereits einen neuen Plan.

Juan Guaidó hat sich verkalkuliert: Der Aufstand einiger Soldaten sollte eigentlich einen Dominoeffekt in Gang setzen und die Regierung zu Fall bringen. Anders als vom selbst ernannten Interimspräsident erhofft, wechselt das Militär allerdings nicht die Seiten. Nicolás Maduro hält sich. Jetzt muss Guaidó nachlegen.

In Venezuela bahnt sich ein Showdown an: Der selbst ernannte Übergangspräsident Juan Guaidó will Staatschef Nicolas Maduro mit Hilfe des Militärs des Amts entheben und ruft die Bevölkerung auf, seinen Putschversuch zu unterstützen. In Caracas fallen Schüsse. 

Der Machtkampf in Caracas zieht sich in die Länge, da will Washington wenigstens die Verbündeten in der Region auf Linie halten. Nach einer Tour durch Südamerika macht sich der US-Chefdiplomat an der Grenze zu Venezuela selbst ein Bild von der Lage - und trifft Geraldine.