Die Europawahl 2019 findet nicht für alle EU-Mitgliedsstaaten am gleichen Tag statt. In den Niederlanden etwa beginnen die Wahlen am 23. Mai, Deutschland und Österreich wählen erst am 26. Mai. Wann die Wahllokale an diesem Tag öffnen und wann Sie die ersten Hochrechnungen erwarten können, erfahren Sie hier.

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Da jedes EU-Land eine andere Wahltradition besitzt, erstreckt sich die Europawahl über insgesamt vier Tage. In manchen Ländern, etwa der Tschechischen Republik, werden die Wahllokale zwei Tage geöffnet sein.

Auch die Wahlzeiten sind unterschiedlich. In Italien dauert die Wahl der neuen EU-Abgeordneten beispielsweise bis 22:00 Uhr.

In unserem Live-Ticker finden Sie alle Ergebnisse und Informationen zur Europawahl 2019.

Europawahl 2019: Um diese Zeit gibt es erste Prognosen und Hochrechnungen

Die jeweiligen Gemeindebehörden in Deutschland können noch bis zum 20. Mai bekannt geben, wann die Wahllokale öffnen und wann sie schließen. Die Stimmabgabe am Sonntag, 26. Mai, wird voraussichtlich zwischen 8 und 18 Uhr stattfinden. In dieser Zeit können sich die Wähler zwischen den Listen der einzelnen Parteien entscheiden.

Um 18 Uhr schließen die Wahllokale, dann werden die vorläufigen Wahlergebnisse ermittelt und bekanntgegeben.

Die ersten Hochrechungen können Sie - wie etwa auch bei Bundestagswahlen - unmittelbar nach der Schließung der Wahllokale erwarten. Um 18 Uhr gibt es eine Prognose, gegen 18:20 Uhr werden erste Hochrechnungen erwartet.

Nach 20 Uhr wird es die ersten Prognosen über die Sitzverteilung im EU-Parlament geben.

Europawahl 2019: So wählen Sie aus dem Ausland

Deutsche, die seit mindestens drei Monaten ihren Wohnsitz in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union besitzen, können auch in ihrem Wohnsitzmitgliedstaat an der Europawahl teilnehmen. Kandidaten der deutschen Parteien fürs Europäische Parlament können aber nur EU-Bürger wählen, die in Deutschland für eine Wohnung gemeldet sind.

(mbe)

Die anstehende Europawahl wird derzeit gerne als "Schicksalswahl" bezeichnet. Den großen Parteien in Deutschland könnte zumindest eine herbe Niederlage drohen. Profitieren würden demnach vor allem die kleineren Parteien.