Die Linke will in ihrem Wahlprogramm das Ehegattensplitting abschaffen. Was sie sonst noch in der Familienpolitik bewegen wollen, haben wir für Sie im Folgenden zusammengefasst.

Ein achtköpfiges Team soll Die Linke im Wahlkampf manövrieren.

Die Linke kämpft "für eine emanzipatorische Familienpolitik" und fordert den Ausbau von Ganztagesbetreuungsangeboten, eine gerechte Teilung der Elternzeit, kostenloses Essen in Kitas und gebührenfreie Kinderbetreuung. Eltern sollen unter einem besonderen Kündigungsschutz stehen, der bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr ihres Kindes gelten soll. "Herdprämien wie das Betreuungsgeld" lehnt die Partei ab und wünscht sich stattdessen einen flexiblen Elterngeldanspruch von zwölf Monaten beziehungsweise 24 Monaten für Alleinerziehende. Das Elterngeld soll zu einem Elterngeldkonto weiterentwickelt werden.

Grundsicherung für Kinder und Jugendliche

Außerdem will die Linke Kinder und Jugendliche vor Armut schützen und fordert daher eine Grundsicherung von 536 Euro. Zunächst, als Sofortmaßnahme, soll jedoch das Kindergeld erhöht werden: "für die ersten zwei Kinder auf 200, für alle weiteren Kinder entsprechend gestaffelt". Kinder und Jugendliche sollen zudem freien Zugang zu Museen, Musikschulen, Theatern und anderen kulturellen Einrichtungen erhalten.

Abschaffung des Ehegattensplittings

Die Linke fordert: "Auch Schwule und Lesben sollen heiraten können" – und somit auch die gleichen Rechte wie heterosexuelle Ehepaare haben. Um die "steuerliche Benachteiligung von Lesben und Schwulen" zu beenden, will die Partei das Ehegattensplitting abschaffen.

Im Vergleich: Das fordern die anderen Parteien