Freud und Leid liegen nah beisammen: Während Skifahrer bei tollen Bedingungen das winterliche Wetter in Deutschland genießen, müssen Autofahrer in vielen Regionen äußerste Vorsicht walten lassen. Die Aussichten für die nächsten Tage.

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Gute Schneebedingungen haben Wintersportlern in Deutschlands Mittelgebirgen einen schönen Start in die Skisaison beschert.

Am Feldberg im Schwarzwald lockten am Samstag Schnee und Sonne auf die Pisten - acht der 38 Lifte waren am ersten Wochenende der Skisaison in Betrieb.

Der Feldberg bot Skifahrern am Samstag eine traumhafte Kulisse.

Sehr frostige Temperaturen am Wochenende

Auch in Winterberg im Sauerland öffneten die ersten Skipisten. Am dortigen Skiliftkarussel bedecken 25 Zentimeter künstlich erzeugter Schnee die Pisten, wie eine Sprecherin der Wintersport-Arena mitteilte.

Neblig und mit einer Schneedecke von 35 Zentimetern zeigte sich der Brocken - mit 1.141 Metern der höchste Berg in Norddeutschlandden - den Spaziergängern.

"Vom Nebel ließen sich nur wenige abhalten und genossen das winterliche Wetter", sagte Ingo Nitschke vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Mit minus acht Grad untertags war es sehr frostig.

In Bayern konnten Skifahrer schon am ersten Adventswochenende auf dem Zugspitz-Gletscher abfahren, an diesem Wochenende läuteten weitere Skigebiete im Freistaat die Pistengaudi ein. Mehrere Abfahrten und Lifte am Oberstdorfer Fellhorn waren geöffnet.

Akute Gefahr von gefrierendem Regen

Pünktlich zum dritten Advent schneit es am Sonntag wieder - zumindest in Teilen von Deutschland. Im Südosten schneit es bereits seit dem Vormittag, am Nachmittag und Abend kann es nach DWD-Angaben von Niedersachsen bis nach Bayern etwas Schneefall geben.

Da die Niederschläge aber teils auch als gefrierender Regen niedergehen, kann es auf den Straßen glatt werden. Für Autofahrer ist also äußerste Vorsicht geboten.

Östlich der Elbe bleibt es bei Temperaturen von minus 1 bis plus 2 Grad noch trocken. Im Norden an der Küste und an exponierten Gipfeln gibt es zunächst starke bis stürmische Böen, später nimmt der Wind ab.

In der Nacht zum Montag werden Tiefstwerte zwischen plus 3 Grad am Niederrhein und mnus 3 Grad im Oberpfälzer Wald erwartet.

Aussichten für die kommenden Tage

Am Montag erwarten die Experten des Deutschen Wetterdienstes meist starke Bewölkung, etwas Sonne ist am ehesten im Osten sowie an den Alpen möglich.

Im Norden, Westen und regional in der Mitte Deutschlands kann es zeitweise leicht regnen. Vor allem nach Nordosten hin ist erneut mit Schneefall zu rechnen. Weiterhin müssen sich Autofahrer in vielen Gegenden vor möglichem gefrierendem Regen in Acht nehmen.

Ab Dienstag wird die Glättegefahr auf den Straßen merklich zurückgehen. Im Westen werden dann wieder Höchstwerte von bis zu 8 Grad erwartet.

Vereinzelter Regen wird sich mit teils heiteren und teils wolkigen Verhältnissen abwechseln. An den Alpen kann auch mal länger die Sonne scheinen.

Am Mittwoch wird sich an der Wetterlage wenig ändern. Nur die Temperaturen werden wohl noch etwas weiter steigen. Der DWD erwartet Höchstwerte zwischen 2 Grad im Osten und 10 Grad im Westen. (fte/dpa)

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