Sonne im Süden, Regen im Norden: Die Wetterlage in Deutschland ist in den kommenden Tagen zweigeteilt. In den Nächten kann es laut DWD schon sehr kalt werden. Der vergangene Monat war indes der weltweit viertwärmste August seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1979.

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Während ein Hochdruckgebiet über dem Atlantik dem Süden sonniges und sommerlich-warmes Wetter beschert, steht der Norden unter Tiefdruckeinfluss. Das teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Montag mit. In den Nächten kann es sich demnach aber überall stark abkühlen.

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Der Vorhersage zufolge ziehen am Dienstag im Norden viele Wolken auf, aus denen auch Regen fallen kann. An den Küsten sind teils stürmische Böen möglich. Im Süden wird es laut DWD heiter bis sonnig und trocken. Im Norden steigen die Temperaturen auf maximal 19 und 22 Grad, sonst auf 22 bis 27 Grad. Am wärmsten wird es im Südwesten.

Wetter aktuell: Temperaturen zwischen 16 und 27 Grad

Auch am Mittwoch bleibt es in der Nordhälfte wolkig, Regen ist wieder möglich. Der Süden kann sich bei sonnigem Wetter auf Höchstwerte von 24 bis 28 Grad freuen. Der Donnerstag beginnt dann laut DWD auch im Süden mit vielen Wolken. Im Laufe des Tages bleibt es in ganz Deutschland wechselnd bewölkt, aber trocken. Die Höchstwerte erreichen demnach an der Küste teils nur noch 16 Grad, am Oberrhein aber maximal 27 Grad.

Der vergangene Monat war nach Angaben des Copernicus-Klimawandeldienstes der weltweit viertwärmste August seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1979. In Europa lag die Temperatur in den Sommermonaten Juni bis August knapp 0,9 Grad über dem Durchschnittswert, wie der Dienst (Copernicus Climate Change Service, C3S) am Montag mitteilte.

Damit liege der diesjährige Sommer klar hinter den sehr heißen Sommermonaten der Jahre 2003, 2010, 2018 und 2019. Als Referenzperiode zählt der Dienst die Jahre 1981 bis 2010. Copernicus ist das Erdbeobachtungsprogramm der Europäischen Union.

Überdurchschnittlich hohe Temperaturen in Westeuropa

Mehrere Hitzewellen hätten in diesem Jahr für überdurchschnittlich hohe Tagestemperaturen in Westeuropa und in Teilen Zentraleuropas gesorgt, hieß es weiter. Nach Angaben von Copernicus gab es ähnlich viele Tage mit Hitzebelastungen der Kategorie "sehr stark" wie im Jahr 2019 und nur etwas weniger als im Hitzesommer 2003.

Weltweit wurden vor allem im Südwesten der USA, im Nordwesten Mexikos, im nordwestlichen Sibirien und im arktischen Meer überdurchschnittliche Temperaturen gemessen.

Der Klimawandeldienst C3S erstellt monatlich Berichte über die Lufttemperatur, das Meereis und den Wasserkreislauf. Dabei wird auf Daten von Satelliten, Schiffen, Flugzeugen und Wetterstationen rund um den Globus zurückgegriffen. Der Datensatz reicht bis ins Jahr 1979 zurück.  © dpa

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