Busunfall in Mecklenburg-Vorpommern mit Verletzten: Deren Zahl beziffert die Polizei mit 31. Das Busunternehmen Flixbus sieht das anders. Die Unfallursache steht noch nicht fest, es gibt aber einen Verdacht.

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Bei einem schweren Fernbusunglück auf der Autobahn 24 nahe Wöbbelin in Mecklenburg-Vorpommern hat es am frühen Samstagmorgen nach Polizeiangaben 31 Verletzte gegeben.

Die Zahl sei deutlich niedriger, sagte dagegen ein Sprecher des Unternehmens Flixbus der Deutschen Presse-Agentur.Er bestätigte zunächst nur 3 Verletzte. Alle Insassen des Busses, laut Flixbus 30 Fahrgäste und 2 Fahrer, seien vorsorglich in Krankenhäuser gekommen und unverletzt wieder entlassen worden. Bis zum frühen Nachmittag seien 18 Personen bereits wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden und hätten ihre Reise nach Hamburg fortgesetzt, gab Flixbus an.

Flixbus bestätigt Einhaltung der Lenkzeiten, Polizei ermittelt Unfallursache

"Wir können bestätigen, dass die Lenk- und Ruhezeiten eingehalten wurden", sagte ein Flixbus-Sprecher. Der Bus sei zwischen Prag und Hamburg unterwegs gewesen.

Die Unfallursache werde noch ermittelt, möglicherweise handele es sich um Sekundenschlaf des Fahrers, sagte ein Polizeisprecher in Rostock der Deutschen Presse-Agentur. Drei Menschen hätten schwere Verletzungen erlitten, schwebten aber nicht in Lebensgefahr.

Unfall ereignet sich in Fahrtrichtung Hamburg

Der Bus sei in Fahrtrichtung Hamburg zwischen den Anschlussstellen Wöbbelin und Hagenow von der Straße abgekommen und in einen Graben gefahren. Nähere Details zu den Verletzten gab es noch nicht. Der Unfall habe sich um 5:45 Uhr eignet, sagte der Sprecher.

Abfahrtsort und Reiseziel des Busses waren zunächst noch unklar. In dem Fahrzeug hätten Reisende unterschiedlicher Nationalitäten gesessen, sagte der Sprecher. Die 31 Verletzten seien in umliegende Krankenhäuser gekommen. (mgb/dpa)

Teaserbild: © Ralf Drefin/dpa