(bvet/ncs) - In Bern wurde im Rahmen eines offiziellen Überwachungsprogramms ein neuer BSE-Fall entdeckt. Eine aus Deutschland importierte Kuh soll die Krankheit in den Viehbetrieb gebracht haben.

Wie das Schweizerische Bundesamt für Veterinärwesen in einer Medienmitteilung berichtet, soll es sich dabei aber nicht um einen Fall von klassischer BSE handeln, sondern um eine sogenannte atypische BSE. Das haben entsprechende Analysen ergeben. Seit einigen Jahren werden in verschiedenen europäischen Ländern vereinzelt solche atypischen Fälle von BSE festgestellt, doch eine wirklich große Gefahr soll hiervon angeblich nicht ausgehen.

Es handelt sich beim aktuellen Fall um den ersten BSE-Fall in der Schweiz seit sechs Jahren. Beim letzten bekannt gewordenen Fall handelte es sich um eine bald siebenjährige Kuh, die im April 2005 in Deutschland geboren und im November 2006 in die Schweiz importiert wurde. Die Kuh musste wegen Festliegens nach der Geburt geschlachtet werden und wurde deshalb routinemäßig auf BSE untersucht.