Der sportliche Wert des Aufeinandertreffens von Alexander Zverev und Carlos Alcaraz rückte in den Hintergrund. Nach dem Match sprachen alle Beteiligten nur über einen tierischen Zwischenfall, der dem späteren Sieger sogar ordentlich Angst einflößte.

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Erst sorgte ein Bienenschwarm auf dem Tennisplatz für eine lange Unterbrechung, dann war für Alexander Zverev am ungewöhnlichen Abend nichts mehr zu holen.

Beim ATP-Masters in Indian Wells musste sich der Olympiasieger aus Hamburg dem spanischen Titelverteidiger Carlos Alcaraz im Viertelfinale mit 3:6, 1:6 geschlagen geben. Nach gut 90 Minuten reiner Spielzeit war es vorbei.

Fast zwei Stunden dauerte die Pause, nachdem die Bienen gekommen waren. Beim Stand von 1:1, neun Minuten waren gespielt, zog der Schwarm über den Centre Court und machte eine Fortsetzung des Duells zunächst unmöglich. Die Insekten hefteten sich an die TV-Kameras und attackierten auch Alcaraz.

Alcaraz: "Es war verrückt"

"Ich will nicht lügen", sagte Alcaraz, "ich habe ein bisschen Angst vor Bienen. Das war mit Sicherheit das ungewöhnlichste Match, das ich je in meiner Karriere gespielt habe, erklärte der 20-Jährige, "ich dachte, es wären nur ein paar, nicht zu viele. Aber ich sah zum Himmel und da waren Tausende, Abertausende, steckten in meinen Haaren und flogen auf mich zu. Es war verrückt."

Alcaraz, der in die Stirn gestochen wurde, trifft beim mit knapp zwölf Millionen Dollar dotierten Hartplatzturniers nun auf Australian-Open-Sieger Jannik Sinner aus Italien.

Das bisher letzte Aufeinandertreffen mit Wimbledon-Sieger Alcaraz im Viertelfinale von Melbourne hatte Zverev nach einer beeindruckenden Vorstellung noch für sich entschieden. Nun war der 26-Jährige chancenlos. In der Gesamtbilanz führt Zverev weiter, es steht 5:4. (sid/fte)

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Teaserbild: © Mark J. Terrill/AP/dpa