Die deutschen Fußballerinnen haben offenbar eine neue Sportdirektorin. Nia Künzer, WM-Heldin von 2003, soll den Posten einem Bericht zufolge übernehmen.

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Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat offenbar seine neue Frauenchefin gefunden. Laut der Bild-Zeitung steht die Verpflichtung von Nia Künzer als Direktorin unmittelbar bevor. Der Verband wollte die Personalie am Dienstag nicht bestätigen, es sei "noch keine Entscheidung" gefallen. Künzer war nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Die 43 Jahre alte Künzer arbeitete zuletzt unter anderem als Expertin für die ARD. Der Posten der Direktorin sollte als Folge des zurückliegenden Scheiterns der Nationalmannschaft in der WM-Vorrunde geschaffen werden.

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Künzer ist eine der erfolgreichsten deutschen Fußballerinnen

Künzer gehört zu den erfolgreichsten Spielerinnen in Deutschland aller Zeiten. 2003 köpfte sie das DFB-Team im WM-Finale gegen Schweden (2:1 n.V.) nach 98 Minuten zum Titel. Zu ihrer Vita gehören zudem sieben deutsche Meistertitel und drei Uefa-Cup-Siege mit dem 1. FFC Frankfurt.

Die wichtigste Aufgabe der neuen Direktorin ist das Engagement eines neuen Bundestrainers oder einer Bundestrainerin. Der DFB hatte sich zuletzt von Martina Voss-Tecklenburg getrennt, Horst Hrubesch betreut die deutsche Auswahl als Interimscoach. (SID/lh)





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