Jonathan Klinsmann im Einsatz für Hertha BSC in der Europa League
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Zu seiner aktiven Zeit gehörte Jürgen Klinsmann zu den besten Stürmern der Welt. Der blonde Wirbelwind war der Kapitän der Nationalmannschaft, als diese die EM 1996 in England gewann. Dort begeisterte Klinsmann als Stürmer in Tottenham. Der Weltmeister von 1990 spielte zudem für große Klubs wie den VfB Stuttgart, Inter Mailand, Bayern München, Sampdoria Genua und die AS Monaco. Als Trainer ist der einstige Bundestrainer seit 2023 für die Auswahl Südkoreas verantwortlich.
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Klinsmanns Sohn Jonathan versuchte erfolglos, bei Hertha BSC in der Bundesliga Fuß zu fassen, als dort sein Vater im Aufsichtsrat und als Cheftrainer agierte. Im Wintertransferfenster 2023/24 hat der 26-jährige Torwart beim italienischen Drittligisten FC Cesena einen Vertrag bis 30. Juni 2026 erhalten. Jonathan Klinsmann war zuvor vereinslos und davor bei Los Angeles Galaxy angestellt. Jonathan Klinsmann gehörte 2018 auch zweimal zum Kader der US-Nationalelf.
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Maurizio Gaudino kickte in seiner aktiven Zeit für Waldhof Mannheim, den VfB Stuttgart, Eintracht Frankfurt, Manchester City, den CF América in Mexiko, den FC Basel, den VfL Bochum und Antalyaspor. Über seinen Sohn Gianluca bekam der frühere Nationalspieler eine Bindung zum FC Bayern, in dessen Trikot er hier zu sehen ist.
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Gianluca Gaudino durchlief zwischen 2004 und 2014 mehrere Jugendmannschaften des FC Bayern und durfte 2014 erstmals bei den Profis ran. 2017 verließ er den deutschen Rekordmeister Richtung Sankt Gallen. Eine Odyssee begann. Sie führte Gaudino bis zur Saison 2022/23 aus Sankt Gallen nach Verona, zu den Young Boys Bern, nach Altach, Sandhausen und zurück in die Schweiz zu Lausanne-Sport. Seit Beginn der Saison 2023/24 ist der Mittelfeldmann vereinslos.
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Für manchen Sohn sind die Fußstapfen des berühmten Fußball-Vaters schon sehr früh zu groß. Beim "David Beckham Match for Children" machte der Weltstar im November 2015 Platz für seinen damals 16-jährigen Sohn. Seine Fußball-Karriere in der Nachwuchsabteilung von Arsenal London hatte Brooklyn Beckham damals aber bereits beendet. Später verdiente er sein Geld als Model.
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Manfred Schwabl blickt auf eine erfolgreiche Karriere beim FC Bayern München und beim 1. FC Nürnberg zurück. Schwabl bestritt vier A-Länderspiele für Deutschland. Seit 2012 ist er der Präsident bei der SpVgg Unterhaching.
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Sein Sohn Markus spielte bis 2013 für die SpVgg Unterhaching, bevor er für eine Saison zum TSV 1860 München wechselte. Nach einer kurzen Rückkehr nach Unterhaching, wechselte er im Sommer 2015 zum VfR Aalen. Über den Umweg England kehrte Schwabl aber 2018 erneut zurück nach Unterhaching und somit zu seinem Vater.
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Mit Vater Franklin schnupperte der in Leipzig geborene Leonardo Bittencourt in Cottbus erstmals Bundesliga-Luft. Der Brasilianer Franklin Bittencourt brachte es für den VfB Leipzig und Energie Cottbus auf insgesamt 61 Bundesliga-Spiele.
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Diese Zahl hat Sohn Leonardo längst übertroffen, hat bald die Marke von 250 Bundesligeinsätzen für Borussia Dortmund, Hannover 96, den 1. FC Köln, die TSG 1899 Hoffenheim und Werder Bremen überschritten. Für Werder spielt Bittencourt seit 2020, hat seitdem den Abstieg aus der Bundesliga und den Wiederaufstieg an der Weser erlebt.
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Die AC Mailand als AC Maldini zu bezeichnen, wäre etwas übertrieben. Dennoch hat die Familie Maldini den Verein geprägt wie keine zweite. Vater Cesare Maldini und Sohn Paolo Maldini (Bild) spielten insgesamt 37 Jahre für Milan. Cesare stieg zu Italiens Nationaltrainer auf, Paolo zum Rekordnationalspieler (126 Einsätze). Er kickte mehr als 1.000-mal in Pflichtspielen für die Rossoneri. Sein vier Jahre jüngerer Bruder Pier Cesare brachte es lediglich auf zwölf Zweitligaspiele.
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Paolos Sohn Christian Maldini setzte die Tradition der Familie fort, blieb aber nach seiner Ausbildung bei Milan (2004 bis 2016) nur ein durchschnittlicher Profi. Erstklassig spielte er nur auf Malta für Hamrun Spartans. Ab 2022 spielte er in der dritten italienischen Liga für Calcio Lecco. Dort endete im Herbst 2023 seine Karriere. Christians fünf Jahre jüngerer Bruder Daniel schaffte es bei der AC Mailand bis in die Serie A und in Italiens U21. 2022/23 war er zu Spezia Calcio verliehen, anschließend nach Empoli und Monza. Von dort geht es im Sommer 2024 zurück zur AC Mailand.
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Thiago Alcantara (l.), der nie - auch, wenn diese Aufnahme dies suggeriert - für den FC Valencia gespielt hat, wartete vergebens auf den Gewinn des WM-Titels. Sein brasilianischer Vater Mazinho holte diesen 1994 im Finale gegen Italien in den USA. Mazinhos Sohn ist gebürtig Italiener, aber spanischer Nationalspieler. Nach sieben Jahren beim FC Bayern wechselte er 2020 zu Jürgen Klopps FC Liverpool.
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Vielen Bayern-Fans dürfte Peter Schmeichel in böser Erinnerung geblieben sein. 1992 gewann er mit Dänemark im Finale gegen Deutschland die EM, 1999 drehte er dann mit Manchester United in der Schlussphase ein dramatisches Champions-League-Finale gegen die Münchner.
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Sein Sohn Kasper spielte schon bei Manchester United und Manchester City. Seit 2011 hält er bei Leicester City den Kasten sauber und feierte mit dem Team 2016 den Gewinn der englischen Meisterschaft. 2022 verließ er Leicester Richtung Nizza und steht seit Saisonbeginn 2023/24 im Tor des RSC Anderlecht.
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Nordlicht Andreas Köpke stand als Profi für Holstein Kiel, den SC Charlottenburg, Hertha BSC, Olympique Marseille und Eintracht Frankfurt zwischen den Pfosten, entwickelte seine engste Bindung aber zum 1.FC Nürnberg. 1996 wurde Köpke nach einem herausragenden Turnier mit der deutschen Nationalmannschaft als Stammtorwart Europameister und gewann als Torwarttrainer 2014 die Weltmeisterschaft in Brasilien. Schon 1990 in Italien hatte Köpke als Ersatztorhüter in Italien die WM mitgewonnen.
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Von derartigen Erfolgen kann Sohn Pascal bei allem Talent nur träumen. In Herzogenaurach und Nürnberg ausgebildet, begann Köpke seine Profikarriere bei der SpVgg Unterhaching, wo er zwischen 2013 und 2015 in 39 Spielen 15 Tore erzielte. In der Saison 2015/16 spielte er für den Karlsruher SC, anschließend für Erzgebirge Aue. Von 2018 bis 2020 stand er - wie mehr als 30 Jahre zuvor sein Vater - in der Hauptstadt bei der Hertha unter Vertrag. Anschließend kehrte er nach Nürnberg zurück. Zur Saison 2023/24 aber gab der Club Köpke ablösefrei weiter an den Drittligisten MSV Duisburg.
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Alf-Inge Haaland (gelbes Trikot) begann seine Karriere in der norwegischen Heimat, allerdings verbrachte er die meiste Zeit seiner Karriere in England - hier im Trikot von Leeds United. Zwar kommt Haaland auf mehr als 180 Spiele in der Premier League bis 2003, doch einen Titel gewann er nie. Besser gemacht hat es sein Sohn ...
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... Erling Haaland. Im Alter von 15 Jahren bereits wurde der Wunderstürmer Profifußballer. Drei Jahre später zog er aus, um die Fußball-Welt außerhalb Norwegens zu erobern. In Österreich gewann er mit Salzburg den Pokal und den Meistertitel und wurde 2019 zum Fußballer des Jahres gewählt. Anschließend schlug er auch bei Borussia Dortmund (Bild) wie eine Rakete ein. Vom BVB war er nicht lange zu halten. Seit 2022 jagt Haaland für Manchester City Tor-Rekorde in der Premier League.
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Johan Cruyff (r.) wird beim FC Barcelona als ein Heiliger verehrt. Dort prägte der mittlerweile verstorbene Ehrenpräsident lange Zeit als Spieler und Trainer den Verein. Natürlich spielte auch sein Sohn Jordi, benannt nach dem katalanischen Schutzheiligen, für den FC Barcelona. Doch bei allem Talent bleibt Jordi weit hinter dem Glanz und der Bedeutung seines Vaters zurück, spielt nur acht Mal für die Elftal.
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2014 ist Justin Kluivert als U15-Nationalspieler der Niederlande noch auf dem Weg in die Fußstapfen seines berühmten Vaters Patrick. Dem Leiter des Nachwuchszentrums des FC Barcelona blieb ein Titel bei EM oder WM verwehrt. Sohn Justin, bis 2023 bei der AS Rom unter Vertrag, aber zwischendrin nach Leipzig, Nizza und zum FC Valencia verliehen, hat diese Chance noch. 2023/24 spielt Justin Kluivert für den AFC Bournemouth in England.
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Mehmet Scholl war als Spieler beim Karlsruher SC, FC Bayern München und in der deutschen Nationalmannschaft aktiv. Mit acht gewonnenen deutschen Meisterschaften liegt er zusammen mit Bastian Schweinsteiger nur knapp hinter Rekordmann Franck Ribéry - der Franzose holte ganze neun Mal die Meisterschale mit den Roten.
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Sohn Lucas durchlief ab 2011 die Jugendmannschaften des FC Bayern und spielte von 2015 bis 2017 für die Amateure des deutschen Rekordmeisters. Danach kam er bei Wacker Nordhausen in der Regionalliga unter und wechselte zu Jahresbeginn 2020 zum VfR Garching. Nach einer Saison beim österreichischen Zweitligisten SV Horn war Scholl ab Sommer 2021 ohne Verein. Ein Jahr später kam Scholl bei Wacker Innsbruck unter.
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Für Matthias Sammer (l.) begann die erfolgreiche Karriere bei SG Dynamo Dresden unter Vater Klaus (r.), Ex-Nationalspieler der DDR und langjähriger Trainer. Später spielte Sammer noch beim VfB Stuttgart, Inter Mailand und Borussia Dortmund.
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Die Karriere von Ulf Kirsten (l.) begann bei Dynamo Dresden. Seinen Durchbruch hatte der Stürmer nach der politischen Wende und der Wiedervereinigung Deutschlands bei Bayer Leverkusen. Sein Sohn Benjamin spielte wie sein Vater für Dynamo Dresden und Bayer Leverkusen und hütete bis 2020 noch das Tor des 1. FC Lokomotive Leipzig. Nach einer Meniskusoperation aber beendete er 2021 seine Karriere.
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Mit dem 1. FC Magdeburg schrieb Wolfgang Seguin (l.) am 8. Mai 1974 DDR-Fußball-Geschichte. Im Endspiel um den Europapokal der Pokalsieger gelang Seguin gegen den favorisierten AC Mailand und dessen deutschen Star Karl-Heinz Schnellinger (r.) das Tor zum 2:0-Endstand. Nur 4.641 Zuschauer sahen zu.
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Da schauten in der Regel selbst bei Seguins Sohn Paul bei dessen Spielen mit Greuther Fürth mehr Menschen zu. Paul hat seinen berühmten Vater, der die WM 1974 bestritt und 1976 Olympia-Silber gewann, nicht mehr spielen sehen. Als Paul zur Welt kam, war sein Vater schon 49 Jahre alt. 2023 landete Paul Seguin nach einer Station bei Union Berlin beim FC Schalke 04.
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Niklas Kreuzer (l.) ist der Sohn des früheren KSC- und Bayern-Verteidigers Oliver Kreuzer. Da Oliver (Mitte) als Sportdirektor des Karlsruher SC arbeitet, trafen Vater und Sohn Kreuzer bereits in der 2. Bundesliga als Gegner aufeinander. Für den KSC hat Niklas Kreuzer, ausgebildet beim SV 1880 München und dem FC Basel, nie gespielt. 2021 wechselte er aus Dresden zum Halleschen FC. In der Saison 2023/24 setzte Niklas Kreuzer nach einer Krebsdiagnose ein halbes Jahr lang aus.
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Bruno Hübner war mit 19 Toren aus 76 Bundesligaspielen für den 1. FC Kaiserslautern ein durchschnittlicher Stürmer. Gleich drei Söhne Hübners, der alleine zehn Jahre als Sportdirektor Eintracht Frankfurts Geschicke mitbestimmte, haben es ebenfalls in den Profifußball geschafft. Benjamin, rechts, beendete im Dezember 2022 nach 122 Bundesligaspielen (92 davon für Hoffenheim) seine Karriere.
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Benjamins Bruder Florian, zuvor schon in Wehen Wiesbaden, Dortmund, Sandhausen, Hannover und beim 1. FC Union Berlin (Bild) aktiv, kam vor der Saison 2021/22 zum 1. FC Nürnberg. Christopher Hübner, der älteste der Hübner-Söhne, spielte bis 2016 beim SV Wiesbaden und zuvor auch in Darmstadt und Wehen.
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Auch die Familie Kempe lieferte reichlich Nachwuchs für den Profifußball. Den Anfang machte Papa Thomas (r.) 1979 in Duisburg als ein Shootingstar der Bundesliga und Mitglied der ersten deutschen U21-Nationalelf. Inzwischen Großvater, verfolgt er stolz den Werdegang von Tobias (l., Darmstadt) und Dennis, der seine Laufbahn 2023 bei Wehen Wiesbaden ausklingen ließ. Beide trafen zuvor in der 2. Bundesliga aufeinander.