Die besten Bilder der Bundesliga-Saison 18/19: Jubel, Enttäuschung, Emotionen

Bemerkenswerte Momente der Bundesliga-Saison 2018/2019: Hier finden Sie - regelmäßig aktualisiert - Momente, die im Gedächtnis bleiben.

Am letzten Spieltag der Saison 2018/19 wurden beim FC Bayern vor dem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt drei langjährige Spieler verabschiedet, die das Gesicht des Vereins für mehr als ein Jahrzehnt prägten und ihm große Erfolge bescherten. Neben Rafinha (Mitte) verlassen auch Franck Ribéry (rechts) und Arjen Robben (links) den Verein.
Der BVB musste auf einen Patzer der Bayern hoffen, um mit einem eigenen Sieg in Gladbach noch Meister zu werden. Durch den Sieg der Münchner über Eintracht Frankfurt half Verfolger Dortmund auch das 2:0 bei der anderen Borussia nichts mehr. Dortmund beendet die Saison auf Platz zwei mit zwei Punkten Rückstand auf den Rekordmeister.
Bayer Leverkusen hat sich auf den letzten Drücker noch für die Champions League qualifiziert. Mit 5:1 schlug die Werkself Hertha BSC im Berliner Olympiastadion und verdrängte dadurch Gladbach noch von den Champions-League-Plätzen.
Mit einem wahren Schützenfest hat sich Bruno Labbadia vom VfL Wolfsburg verabschiedet. Gleichzeitig qualifizierte sich der VfL durch das 8:1 gegen Augsburg auch noch für die Europa League. Es war der höchste Sieg in der Bundesliga-Geschichte der Wolfsburger und gleichzeitig die schlimmste Bundesliga-Niederlage für den FC Augsburg.
Für Werder Bremen endet eine starke Saison auf Platz acht. Zum Abschluss gewann Bremen gegen Pokalfinalist RB Leipzig mit 2:1. Siegtorschütze war Claudio Pizarro, der seinen Vertrag bei den Grün-Weißen um ein weiteres Jahr verlängerte.
Zu früh gefreut: Der FC Bayern hat es am 33. Spieltag verpasst, die Meisterschaft in Leipzig vorzeitig zu entscheiden. Ein Tor von Leon Goretzka wurde wegen einer denkbar knappen Abseitsstellung zurückgenommen. So endete das Spiel 0:0.
Der BVB erledigte seine Hausaufgaben gegen Fortuna Düsseldorf und gewann mit 3:2. Durch den Sieg und das Remis der Münchner verkürzte der BVB den Abstand auf die Bayern auf zwei Punkte und kann am 34. Spieltag noch Meister werden.
Die TSG Hoffenheim hat ihr letztes Heimspiel der Saison mit 0:1 gegen Werder Bremen verloren. Es war gleichzeitig auch das letzte Heimspiel von Cheftrainer Julian Nagelsmann, der ab der kommenden Saison Chefcoach bei RB Leipzig wird.
Nach nur einem Jahr im Oberhaus geht es für Nürnberg zurück in Liga zwei. Das 0:4 gegen Gladbach beendete alle Hoffnungen der Fans.
Auch Hannover 96 muss den Gang in Liga zwei antreten. Weil der VfB Stuttgart mit 3:0 gegen Wolfsburg gewann, half den Niedersachsen der 3:0-Sieg gegen den SC Freiburg nicht.
Der FC Bayern hat am 32. Spieltag einen großen Schritt in Richtung siebter Meisterschaft in Folge gemacht. Robert Lewandowski, Leon Goretzka und Franck Ribéry trafen beim 3:1 gegen Hannover 96. Kurz vor Schluss feierte Arjen Robben (links) unter tosendem Applaus der Zuschauer sein lang ersehntes Comeback. Hannover ist durch die Niederlage in München so gut wie abgestiegen.
Während die Münchner ihre Hausaufgaben erledigten, kassierte Borussia Dortmund einen bitteren Rückschlag im Kampf um die Meisterschaft. Für den BVB reichte es nach einer starken ersten Halbzeit und einer 2:0-Führung nur zu einem 2:2 bei Werder Bremen. Zwei Spieltage vor Schluss beträgt der Rückstand auf den FC Bayern vier Punkte.
Beim Spiel zwischen Hertha BSC und dem VfB Stuttgart (3:1) pfiff Schiedsrichter Daniel Schlager das Handspiel von Karim Rekik (Mitte, oben, blaues Trikot) beim Stand von 0:0 nicht, obwohl dieser den Ball im eigenen Strafraum wie ein Torwart klärte. Auch vom Video-Schiedsrichter aus Köln gab es keine Einwände, nicht einmal die Schwaben protestierten. Bitter für die Stuttgarter: Das Spiel hätte mit einem Elfmeter durchaus einen anderen Verlauf nehmen können. Nun kann sich der 16. nur noch über die Relegation in der Liga halten, da der 15. Schalke 04 nach Punkten nicht mehr einzuholen ist.
Im Spiel gegen Eintracht Frankfurt (6:1) egalisierte Bayer Leverkusen einen Bundesliga-Rekord. Sechs Tore in der ersten Halbzeit gelangen zuvor nur vier Teams. Durch den Sieg verbesserte sich Leverkusen auf Rang fünf, ist nun Punktgleich mit der auf Platz vier liegenden Eintracht und kämpft mit Frankfurt, Gladbach, Wolfsburg und Hoffenheim noch um den letzten verbleibenden Champions-League-Platz.
Derby-Drama am 31. Spieltag in Dortmund: Der BVB ging mit 1:0 gegen Schalke 04 in Führung, verlor das hitzige Ruhr-Duell aber mit 2:4 - und BVB-Kapitän Marco Reus (links) sowie Teamkollege Marius Wolf, die in der 60. beziehungsweise 65. Spielminute die Rote Karte sahen. BVB-Flügelflitzer Jadon Sancho wurde nach dem 1:0-Führungstreffer von einem Feuerzeug am Kopf getroffen und Trainer Lucien Favre wütete, weil S04 einen umstrittenen Elfmeter zugesprochen bekommen kam, den Daniel Caligiuri zum zwischenzeitlichen 1:1 verwertete.
Der FC Bayern konnte den BVB-Patzer aber nicht nutzen. Die Münchner kamen beim 1. FC Nürnberg nicht über ein 1:1 hinaus, und hatten in der Nachspielzeit noch Glück, dass der Club einen Elfmeter in Person von Tim Leibold an den Pfosten setzte. Fast im Gegenzug scheiterte Bayerns Kingsley Coman mutterseelenallein vor Nürnbergs Torwart Christian Mathenia, der den Meisterschaftskampf drei Spieltage vor Schluss damit weiter spannend hält.
Die TSG Hoffenheim ging im Duell um Europa mit 1:0 gegen den VfL Wolfsburg in Führung, musste sich am Ende aber deutlich mit 1:4 geschlagen geben. TSG-Torwart Oliver Bauman patzte zweimal böse, brachte die Wölfe so auf die Siegerstraße, die auf einen Punkt an Hoffenheim (Platz sieben) heranrücken.
Siegeswillig war der VfB Stuttgart gegen die Gladbacher in Spiel eins nach dem Rauswurf von Trainer Markus Weinzierl gegangen - und belohnte sich unter Interimscoach Nico Willig (links) für eine engagierte Leistung prompt mit drei Punkten. Nach zuletzt sechs sieglosen Spielen in Folge konnte der VfB endlich wieder jubeln.
Der FC Bayern bleibt Spitze: Die Münchner bezwingen Werder Bremen am 30. Spieltag mit 1:0 und verteidigen ihre Tabellenführung vor Borussia Dortmund. Verteidiger Niklas Süle (links, Nummer 4) erlöste den Rekordmeister 15 Minuten vor Ende mit einem wuchtigen Schuss, der abgefälscht seinen Weg ins Tor fand.
Borussia Dortmund (gelbe Trikots) bleibt dem FC Bayern dank eines 4:0-Sieges beim SC Freiburg im Meister-Duell auf den Fersen - und damit auch im 16. Spiel in Folge gegen den Sport-Club ungeschlagen: neuer Vereinsrekord. Lediglich in den Saisons zwischen 1992 und 2007 waren die Dortmunder gegen den 1. FC Nürnberg genauso lang unbezwungen.