Klassische Helmmodelle kommen bei Kindern und Jugendlichen nicht immer gut an. Muss auch nicht sein: Denn auch Helme im BMX-, Skate- oder Inline-Stil schneiden im Test gut ab.

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Schützen BMX- und Skate-Helme bei Stürzen genauso gut wie klassische Fahrradhelme? Ein ADAC-Test zeigt, welche Modelle gut abschneiden - dabei sind auch günstige Modelle hoch im Kurs.

Typisch für die Art von Helmen ist eine rundliche, geschlossene Bauweise mit wenig Lüftungsschlitzen und teils tiefer heruntergezogenen Schutzschalen. Zehn dieser Helme zu Preisen zwischen 19,99 und 76,82 Euro hat der ADAC auf Handhabung, Komfort, Unfallschutz sowie Hitzebeständigkeit untersucht. Zudem wurden sie auf Schadstoffe getestet. Hier fiel aber kein Modell negativ auf.

Radhelm: Auch günstige Modelle mit Bewertung "gut"

Das Ergebnis: Kein Helm ist durchgefallen - und selbst das schlechteste Produkt im Feld kann bei einem harten Stoß noch eine befriedigende Schutzwirkung bieten. Drei Modelle schneiden "gut", die restlichen "befriedigend" ab (Noten 2,6 bis 3,0).

Sieger ist der "Uvex hlmt 4 cc" für 59,99 Euro (2,3). Hier loben die Tester unter anderem die leichte Einstellbarkeit sowie die Belüftung. Dahinter folgt der "Prophete Art-Nr. 0424" für 24,49 Euro (2,4). Bei den Stoßdämpfungseigenschaften erreichte er sogar das beste Resultat. Dritter wurde der "Giro Quarter FS" für 41,24 Euro (2,5). Dieser Schutzhelm lasse sich bequem und angenehm tragen, so die Tester.

Darauf kommt es bei einem guten Fahrradhelm an

Älter als fünf bis sieben Jahren sollte ein Fahrradhelm nicht sein. Auch auf andere Merkmale sollte man achten. Vorschaubild: iStock © BR

Radhelm muss richtig sitzen

Zwar muss ein Helm dem Träger auch gefallen, damit man ihn gerne trägt und er nicht nach dem Kauf in der Ecke landet. Aber der Helm muss vor allem richtig sitzen, um den Kopf optimal zu schützen.

Der ADAC erklärt, worauf es ankommt: Der Helm sollte gerade, also waagerecht, auf dem Kopf sitzen. Die Gurte müssen direkt unter dem Ohr zusammentreffen. Der Verschluss darf nicht drücken - am besten ist zwischen Riemen und dem Kinn dennoch nur ein Fingerbreit Platz.

Anprobe des Helms ist wichtig

Vor dem Kauf sollte man das Wunschmodell unbedingt probieren. Idealerweise sitzt der Helm straff, aber zugleich auch angenehm. Er darf nirgendwo drücken oder gar einschneiden. Auffällige Farben oder Designs sowie ein LED-Licht können die passive Sicherheit verbessern - denn so ist der Helmträger für andere besser sichtbar.

Nach einem Sturz ist der Helm auf jeden Fall auszutauschen, selbst wenn er keine äußerlichen Spuren davongetragen haben sollte, rät der ADAC. Denn er kann durch mögliche, nicht sichtbare Schäden im Inneren dennoch merklich an Schutzwirkung eingebüßt haben.

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(ncz/dpa/tmn)