Deutschland bleibt nach dem neuen Jahrbuch Sucht beim Thema Alkohol ein Hochkonsumland. Im Vergleich zu 2016 ist der Konsum aber gesunken.

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Nach den jüngsten Berechnungen für 2017 tranken die Bundesbürger pro Kopf der Bevölkerung rund 131 Liter Alkoholika, teilte die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen am Mittwoch in Berlin mit.

Das waren von der Menge her rund zwei Prozent weniger als bei der Analyse für das Jahr 2016. Der geringe Rückgang lasse aber keine Entwarnung zu, heißt es im Jahrbuch. 131 Liter entsprechen rund einer Badewanne voller alkoholischer Getränke.

Zigarettenkonsum seit 2018 gesunken

Die legalen Drogen Alkohol und Tabak sind nach Einschätzung der Hauptstelle nach wie vor für den größten Teil der Suchtproblematik in Deutschland verantwortlich.

Der Zigarettenkonsum sei 2018 um knapp zwei Prozent gesunken. Dafür griffen aber mehr Raucher als früher zu Zigarren, Zigarillos und Pfeife. (awa/dpa)


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