Im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung verschenkt eine kleine Supermarktfiliale von Edeka in Wenzenbach bei Regensburg übrig gebliebene Produkte. Eine gute Sache – die nun sogar vom Landwirtschaftsministerium gewürdigt wird.

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Im Supermarkt von Raphael Dirnberger wird seit zwei Jahren nichts mehr weggeworfen, was noch genießbar ist.

Edeka verschenkt Lebensmittel

Alle Lebensmittel der Edeka-Filiale in Wenzenbach, die übrig bleiben oder sich nur noch schwer verkaufen lassen, landen in einer Kiste neben der Kasse, das berichtet unter anderem die "Mittelbayerische Zeitung".

Wer möchte, darf sich dann an Obst oder Gemüse bedienen, das aufgrund optischer Mängel keine Chance im normalen Supermarktbetrieb mehr hat oder an Joghurt, dessen Mindesthaltbarkeitsdatum abläuft. Und zwar umsonst.

Für den Betreiber des Ladens fällt durch den sogenannten "Lebensmittel Fair-Teiler" weniger Müll an. Eine echte Win-Win-Situation, die es so aber in Deutschland fast nirgendwo sonst gibt.

Eine gute Idee

Das dürfte mit ein Grund dafür sein, dass der Edeka von Raphael Dirnberger für den Bundespreis der Initiative "Zu gut für die Tonne!" nominiert wurde, der vom Ernährungs- und Landwirtschaftsministeriums im Bereich "Handel" vergeben wird.

Neben den großen Mitbewerbern Aldi Süd und Penny Markt GmbH landete der kleine Markt bereits unter den drei Finalisten. Ob Raphael Dirnberger wirklich mit dem Preis ausgezeichnet wird, erfährt er am 3. April.  © 1&1 Mail & Media / CF

Wie lässt sich Lebensmittelverschwendung effektiv bekämpfen?