Eine Entscheidung über einen weiteren Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Mörder der 14-jährigen Susanna aus Mainz fällt erst in der kommenden Woche.

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Der ursprünglich für diesen Donnerstag geplante Termin sei um eine Woche verschoben worden, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wiesbaden.

Die Ermittler hatten einen zweiten Haftbefehl gegen den 21 Jahre alten Iraker beantragt, der seit fast vier Wochen wegen des gewaltsamen Todes von Susanna in Untersuchungshaft sitzt. Er soll zweimal ein elfjähriges Mädchen vergewaltigt haben.

Da er derzeit in Untersuchungshaft sei, eile die Entscheidung über den zweiten Haftbefehl nicht, hieß es. Wegen des schweren Vorwurfs werde aber selbstverständlich der weitere Haftbefehl angestrebt.

Verdacht gegen Ali B. seit 18. Mai

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft bestand seit dem 18. Mai der Verdacht, dass Ali B. die Elfjährige vergewaltigt hat. Zu der Tat soll es bereits im März gekommen sein, doch erst im Mai wurde die Vergewaltigung angezeigt.

Am 22. Mai soll Ali B. Susanna vergewaltigt und getötet haben.

Wenige Tage später reiste er zusammen mit seinen Eltern und Geschwistern in den Nordirak aus. Die kurdischen Sicherheitsbehörden nahmen Ali B. im Nordirak fest und übergaben ihn der Bundespolizei. Der 21-Jährige gestand, Susanna umgebracht zu haben, bestritt aber eine Vergewaltigung.  © dpa

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