• Eine junge Frau aus Mali hat Neunlinge geboren - und damit zwei Babys mehr, als erwartet. Die Ärzte hatten bis zuletzt mit sieben Kindern gerechnet.
  • Aufgrund der besseren medizinischen Versorgung wurden die Mädchen und Jungen in Marokko auf die Welt geholt.
  • Noch ist unklar, ob sie alle überleben werden.

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Die Malierin Halima Cissé hat Siebenlinge erwartet - und Neunlinge zur Welt gebracht. Die 25-Jährige gebar in Marokko fünf Töchter und vier Söhne, wie das malische Gesundheitsministerium am Dienstag mitteilte. "Der Mutter und den Babys geht es soweit gut", sagte Gesundheitsministerin Fanta Siby der Nachrichtenagentur AFP. Nach Angaben des malischen Gesundheitsministeriums hatten Ultraschall-Untersuchungen die Ärzte in Mali und Marokko zunächst vermuten lassen, Cissé erwarte Siebenlinge.

Mali: Heimkehr der Neunlinge in einigen Wochen geplant

Der malische Arzt, der Cissé nach Marokko begleitete, hatte das Ministerium über den Zustand der 25-Jährigen informiert. Ministerin Siby gratulierte den Ärzten in Mali und Marokko zu ihrer Betreuung der ungewöhnlichen Schwangerschaft und der Entbindung und wünschte "den Babys und der Mama ein langes Leben". Mutter und Kinder sollen demnach in einigen Wochen nach Hause zurückkehren.

Cisse, die aus Timbuktu im Norden Malis stammt, war Ende März nach Marokko geflogen worden, wo eine bessere Versorgung gewährleistet werden konnte. Die Kinder wurden dort durch einen Kaiserschnitt zur Welt gebracht. Örtlichen Medienberichten zufolge waren die Ärzte besorgt um den Gesundheitszustand der jungen Frau. Auch die Überlebenschancen für die Säuglinge sind demnach ungewiss.

Mehrlingskinder überleben oft nicht

Das Guinness-Buch der Rekorde listet drei Fälle von Zehnlingen. Häufig überleben die Mehrlingskinder aber nicht, da sie meist zu früh geboren werden. Aus den USA ist aber auch ein Fall bekannt, in dem alle Babys nach einer Achtlingsgeburt überlebten. (afp/dpa/mcf)

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