• Kreta ist erneut von einem schweren Beben erschüttert worden.
  • Laut ersten Berichten sollen bisher nur Sachschäden die Folge sein.
  • Vor etwa zwei Wochen hatte ein Beben der Stärke 5,8 auf der griechischen Insel einen Toten gefordert.

Mehr Panoramathemen finden Sie hier

Zwei Wochen nach einem schweren Erdbeben auf Kreta hat ein erneutes Beben am Dienstagvormittag die griechische Urlauberinsel erschüttert. Das Beben der Stärke 6,3 beschädigte ersten Berichten zufolge mehrere Gebäude, verletzt wurde aber offenbar niemand. Ein weiterer kleinerer Erdstoß erschütterte kurz darauf die weiter südlich gelegenen Dodekanes-Inseln.

Das Zentrum des Bebens bei Kreta lag nach Angaben der griechischen Erdbebenwarte 24 Kilometer vor dem Dorf Zakros in knapp neun Kilometern Meerestiefe. Ein Sprecher des Katastrophenschutzes berichtete von einer zum Teil eingestürzten Dorfkirche, einigen beschädigten alten Häusern sowie von mehreren Erdrutschen. Die Küstenwache war im Einsatz, um auf mögliche Tsunamis zu achten.

Etwa zehn Minuten nach dem Beben verzeichnete die Erdbebenwarte in Athen einen weiteren Erdstoß der Stärke 4,5 vor Karpathos, der zweitgrößten Dodekanes-Insel nach Rhodos.

Beben vor zwei Wochen forderte einen Toten

Erst vor rund zwei Wochen war Kreta von einem Beben der Stärke 5,8 erschüttert worden; dabei kam ein Mensch ums Leben, knapp ein Dutzend weitere Menschen wurden verletzt. Damals lag das Zentrum des Bebens rund 23 Kilometer von Heraklion entfernt auf der Insel.

Griechenland liegt auf mehreren Bruchlinien der Erdkruste, sodass Beben in dem Mittelmeerland keine Seltenheit sind. Da sich die Erdstöße aber häufig im Meer ereignen, gibt es nur selten Tote oder schwere Schäden. (afp/ari)

Schock für Autofahrer in China: Berghang gibt nach schweren Regenfällen nach

Autofahrer erlebten in der chinesischen Provinz Shaanxi am Montag einen riesigen Schreck, als plötzlich ein Berghang nachgab. Der Norden des Landes hat nach starken Regenfällen mit Erdrutschen und Überschwemmungen zu kämpfen.
Teaserbild: © dpa / Harry Nakos/AP/dpa