• Im Rostocker Überseehafen ist nach einem größeren Brand eine Lagerhalle ausgebrannt und eingestürzt.
  • Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung.

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Nach einem größeren Brand am Montagabend im Rostocker Überseehafen ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung.

Das hätten die bisherigen Ermittlungen ergeben, wie ein Polizeisprecher am Dienstag in Rostock sagte. Am Vorabend war eine 20 mal 30 Meter große Lagerhalle ausgebrannt und eingestürzt. In der Halle lagerte Rohmaterial zur Herstellung von Kunststoffen. Verletzt wurde niemand.

Zur weiteren Klärung des Vorfalls wird ein Brandgutachter den Brandort voraussichtlich noch am Dienstag genauer in Augenschein nehmen, erklärte der Polizeisprecher. Nach bisherigen Ermittlungen soll zunächst Unrat und Verpackungsmüll auf einer Fläche vor der Halle im Stadtteil Peez in Brand geraten sein. Dann hätten die Flammen auf die Lagerhalle übergegriffen.

Brand verursacht kilometerweit sichtbare schwarze Rauchwolke

Durch den verbrannten Kunststoff entstand eine kilometerweit sichtbare schwarze Rauchwolke mit strengem Geruch, der noch im Zentrum von Rostock wahrgenommen wurde.

Die Polizei und die Stadt forderten Einwohner auf, die Fenster und Türen sicherheitshalber geschlossen zu halten. Nach etwa zwei Stunden hatten die Feuerwehren, die mit 80 Kameraden angerückt waren, den Brand gegen 19:00 Uhr unter Kontrolle.

Sie konnten ein Übergreifen der Flammen auf andere Firmen verhindern. Das Hallendach stürzte aber trotzdem ein. An den schwelenden Glutresten hielten Feuerwehrleute bis zum Morgen Brandwache. Die Höhe des Schadens sei noch unklar.  © dpa

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