Wer sich täglich auf die Waage stellt, der mag schnell frustriert sein: Gerade noch haben sie ein paar Gramm verloren, schon sind sie am nächsten Tag wieder drauf. Umso empfehlenswerter ist es, sich nur einmal in der Woche zu wiegen. Doch auch andere äußere Faktoren beeinflussen das Ergebnis und machen den Wert wenig vergleichbar. Wer sich richtig wiegen möchte, muss auf folgende Dinge achten.

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Ab auf die Personenwaage, schon haben Sie ein zuverlässiges Ergebnis - oder? Wiegen klingt so einfach, doch um ein möglichst korrektes Gewicht oder gar einen Vergleichswert zu bekommen, müssen Sie einige Faktoren beachten.

So wiegen Sie sich richtig: Wo steht die Waage?

Der Raum, in dem die Waage steht, ist nicht ausschlaggebend, der Untergrund aber sehr wohl. Denn wenn die Waage auf einem unebenen oder weichen Untergrund, wie zum Beispiel einem Teppich, platziert ist, kann sich das Ergebnis verfälschen. Auch sollte die Waage freistehen und nicht die Wand oder Gegenstände berühren.

Wiegen: Der beste Zeitpunkt

Morgens oder abends wiegen – diese Debatte gibt es schon lange. Generell gilt: Wer sein Gewicht vergleichen möchte, der sollte sich immer etwa zur gleichen Zeit auf die Waage stellen.

Bei normalen Personenwaagen ist der Morgen ratsamer. Trinken Sie nach dem Aufstehen ein Glas Wasser, gehen Sie auf die Toilette und steigen Sie dann erst auf die Waage. Wer abends zur Gewichtsmessung geht, der wiegt meist mehr (und ist so vielleicht auch schneller frustriert).

Wer allerdings statt einer ganz normalen Waage eine Körperanalysewaage besitzt, der sollte sie lieber abends nutzen. Denn dann ist der Wasserhaushalt ausgeglichener als am Morgen.

Versuchen Sie auch, sich immer in der gleichen Kleidung zu wiegen. Sie hat nämlich ein Eigengewicht. Empfehlenswert ist es, so wenig wie möglich zu tragen – denn dann schlagen keine zusätzlichen Kilos zu Buche.

Wie oft muss man sich wiegen?

Auch das Wiegen jeden Tag ist nicht empfehlenswert. Das Gewicht kann aufgrund verschiedener Faktoren schwanken. Steigen Sie lieber nur ein- oder zweimal pro Woche auf die Waage und vergleichen Sie die Werte über einen längeren Zeitraum.

Manche Menschen haben große Schwierigkeiten, abzunehmen oder ihr Gewicht zu halten, obwohl sie vermeintlich alles richtig machen. In einigen Fällen spielen Lebensgewohnheiten dabei eine Rolle. Manchmal liegt das Phänomen aber auch im Körper selbst begründet.

Welche Waage ist die richtige?

Auf der Waage im Hotel sind Sie plötzlich zwei Kilo schwerer? Kein Grund für sofortigen Frust. Jede Waage ist unterschiedlich kalibriert und so sind auch Abweichungen normal. Vertrauen Sie daher am besten Ihrer eigenen Waage und nutzen Sie immer dieselbe.

Für einige Menschen ist eine ganz normale Waage vielleicht gar nicht optimal. Überlegen Sie sich, ob Sie lieber eine Körperfettwaage nutzen. Das ist vor allem sinnvoll, wenn Sie Muskeln aufbauen. Da diese schwerer sind als Fett, steigt das Gewicht – jedoch sind Sie dadurch nicht zwingend dicker, sondern einfach trainierter. In dem Fall gibt eine Körperfettwaage besser Auskunft über Ihre Fortschritte.

Nach dem Sport nicht auf die Waage steigen!

Sie wollen nach dem Sport sofort ein Ergebnis auf der Waage sehen? Das wird Ihnen wahrscheinlich gelingen. Wer eine schweißtreibende Einheit hinter sich hat, der verliert ein paar Gramm – allerdings nur, weil der Körper während des Workouts Wasser verloren hat.

Was müssen Frauen beachten?

Frauen sollten sich nicht während ihrer Periode wiegen, denn zu dieser Zeit ist mehr Wasser im Körper eingelagert. Das beeinflusst das Gewicht und auf der Waage wird kein vergleichbarer Wert angezeigt.

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