Die Schulter zwickt, drückt oder zieht? Kein Grund, um gleich den Arzt zu konsultieren. Mit dem richtigen Know-how sollten sich die Schmerzen in wenigen Tagen von allein lösen.

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In Windeseile ist es passiert: Einmal falsch gehoben oder gelegen und schon zwickt die Schulter. Was dann zu tun ist? Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) rät zur Schonung.

Schmerzende Schulter weiterhin bewegen

Zu den klassischen Auslösern von Schulterschmerzen gehören Arbeiten über Kopf, schweres Heben und Tragen sowie bestimmte Sportarten wie Tennis oder Basketball. Auf all das sollten Betroffene zunächst verzichten.

Absolute Ruhe ist aber auch nicht gut: Das schwächt die Muskeln und lässt die Schulter steif werden. Das schmerzende Gelenk sollte daher weiterhin bewegt werden.

Wie? Sanfte Kreis- und Pendelübungen bieten sich zwei- bis dreimal am Tag an. Jeweils zwei bis drei Minuten reichen schon aus.

Schmerzmittel helfen derweil, die Schmerzen zu lindern. Entweder in Tablettenform mit Wirkstoffen wie Ibuprofen oder als Salbe beziehungsweise Gel mit Diclofenac. Gerade Tabletten sollten Betroffene aber nicht zu lang einnehmen.

Wann mit Schulterschmerzen zum Arzt gehen?

Ein Fall für den Arzt sind Schulterschmerzen, wenn weitere Symptome hinzukommen: der Arm lässt sich nicht mehr richtig bewegen, das Schultergelenk fühlt sich instabil an, es schwillt an, ist warm oder gar gerötet. Gleiches gilt für Taubheitsgefühle, Lähmungserscheinungen oder sehr starke Schmerzen.

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(cos/dpa)

Hinweis: Die Informationen in diesem Artikel ersetzen keine persönliche Beratung und Behandlung durch einen Arzt.

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