Es gibt viele Arten von Kopfschmerzen. Der Clusterkopfschmerz ist für Betroffene besonders schwer erträglich. Gegen die Attacken helfen Migränemittel, herkömmliche Schmerzmittel sind dagegen nicht gut geeignet.

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Sie leiden unter Clusterkopfschmerz? Hier erfahren Sie, welche Symptome dabei auftreten und wie man sie behandeln kann.

Was ist Clusterkopfschmerz?

Clusterkopfschmerz heißt so, weil er gehäuft beziehungsweise in Gruppen auftritt. Betroffene haben oft Monate oder Jahre Ruhe, bis der Schmerz plötzlich zurückkehrt - dann allerdings mit bis zu acht Attacken pro Tag, und das über Wochen oder gar Monate.

Die einzelnen Anfälle dauern 15 bis 180 Minuten, erklärt die "Neue Apotheken Illustrierte" (Ausgabe 15. April 2020). Sie treten meist einseitig und zusammen mit anderen Symptomen auf: Manchmal tränt zum Beispiel das Auge, manchmal läuft die Nase.

Oft sind die Attacken so heftig, dass sie den Alltag für Betroffene unerträglich machen. Männer haben diese Sorte Kopfschmerzen etwas häufiger als Frauen. Zum ersten Mal treten die Schmerzen in der Regel mit Ende 20 oder Anfang 30 auf.

Medikamente: Migränemittel, Herz-Kreislauf-Mittel oder Lithium

Die gute Nachricht: Nach der Diagnose durch einen Arzt ist Clusterkopfschmerz oft gut behandelbar. Der Arzt sollte abklären, ob es sich bei den Schmerzen nicht auch um andere, ernstere Ursachen handeln könnte.

Häufig kommt bei Clusterkopfschmerz das Migränemittel Sumatripan zum Einsatz. Es wird entweder als Spritze oder als Nasenspray eingesetzt.

In schweren Fällen verschreiben Ärzte auch Herz-Kreislauf-Mittel oder den Mineralstoff Lithium, der sonst vor allem bei Depressionen zum Einsatz kommt. Oft lassen sich weitere Attacken damit unterdrücken.

Herkömmliche Kopfschmerzmittel sind für Clusterkopfschmerz dagegen nicht so gut geeignet: Oft dauert es zu lange, bis sie ihre Wirkung voll entfalten.

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(dpa/tmn/tae)

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