Am globalen Aktionstag gegen Tesla standen sieben Fahrzeuge vor einem Autohaus bei Bremen in Flammen. Was zur Ursache bisher bekannt ist.

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Der Protest gegen Tesla und Firmenchef Elon Musk driftet immer wieder in Gewalt ab. Nicht nur die Besitzerinnen und Besitzer einzelner Autos werden Opfer dieser Taten. So machte ein Fall aus Las Vegas Schlagzeilen, wo am 18. März 2025 eine Tesla-Niederlassung beschmiert und davor geparkte Autos des Herstellers teils angezündet wurden (siehe Bild über diesem Artikel).

Brennende Teslas in Norddeutschland

Kürzlich haben auch in Deutschland die ersten Teslas gebrannt. Vor der Niederlassung des Herstellers in Ottersberg bei Bremen standen am Samstag (29. März 2025) sieben Fahrzeuge in Flammen. An diesem Tag wurde unter dem Schlagwort "Tesla Takedown" zu einem globalen Aktionstag gegen den Elektroauto-Hersteller und seinen umstrittenen Chef Elon Musk aufgerufen.

Die genaue Brandursache ist zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch unklar. Einen technischen Defekt schließen die Behörden bislang nicht aus. Falls es sich um Brandstiftung handelt, hat sich bisher niemand zu der Tat bekannt. Die Polizei Verden – in diesem niedersächsischen Landkreis liegt Ottersberg – sucht öffentlich nach Zeugen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

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Wie lokale Medien berichten, konnte die Feuerwehr den gegen 3:30 Uhr morgens ausgebrochenen Brand schnell unter Kontrolle bringen. Die sieben Autos sind zwar vollständig ausgebrannt, aber ein Übergreifen der Flammen auf das Autohaus konnte verhindert werden. Personen kamen bei dem Vorfall ebenfalls nicht zu Schaden. Der Sachschaden beträgt offiziellen Angaben zufolge mehrere hunderttausend Euro.

Hinweis: In der Fotoshow zeigen wir Ihnen, wie Youtuber Mark Rober Teslas Autopiloten austrickst.  © auto motor und sport