Eine kurze Mail besiegelt das Ende der E-Bike-Sparte des deutschen Traditionsherstellers Brose. Wir fassen die dünne Informationslage zusammen.
Es ist eine ausgesprochen nüchterne E-Mail, die der Automobilzulieferer Brose am 31. März aussendet. Der Inhalt: Der – vorbehaltlich der Zustimmung des Kartellamts – Verkauf der E-Bike-Motoren-Sparte an Wettbewerber Yamaha.
Brose verkauft an Yamaha
Hintergrund des geplanten Verkaufs ist eine "strategische Neuausrichtung" seitens Brose, man wolle sie nun wieder auf das Kerngeschäft fokussieren. Die Entwicklungsressourcen gehen dabei an den japanischen Riesen Yamaha, welcher eine eigene Entwicklungsbasis in Europa plant. Yamaha will künftig mit dem europäischen Standort schneller auf Marktanforderungen erkennen und flexibler auf lokale Kundenwünsche eingehen und damit auch neue Kundschaft gewinnen.
Keine weiteren Details genannt
Was mit dem Entwicklungsstandort, den Mitarbeitern oder der E-Motoren-Marke Brose an sich passiert, darüber schweigt sich Brose in seiner Pressemitteilung aus. Auch ein Verkaufspreis wird nicht genannt. Was bei Garantiefällen passiert und wie künftig die Ersatzteilversorgung unter dem neuen Besitzer aussehen soll, auch darüber schweigt Brose – wir haben nachgefragt und ergänzen die News entsprechend, sobald wir etwas hören.
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