Netzwerken ist zu einem nützlichen Tool geworden, um im Job voran zu kommen. Bereits Schüler können auf diese Weise einfacher einen Ausbildungsplatz bekommen.

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Es ist wichtig, gut kommunizieren zu können. Heutzutage gilt das auch für den Job, denn wer über ein gutes Netzwerk verfügt, kann von Vorteilen profitieren.

Erfahrungen und Wissen austauschen

"Netzwerken ist für mich, Leute um mich zu sammeln, die mir helfen können", erklärt Personalberater Gunnar Belden auf dem Portal "Planet-Beruf" von der Bundesagentur für Arbeit.

Gerade in der Phase der Berufsorientierung sei ein Netzwerk unglaublich wichtig. "Durch den Austausch mit anderen Menschen lernen wir etwas aus ihren Erfahrungen und können diese für uns nutzen", erläutert Belden.

Kommunikation gilt in fast allen Berufen als Schlüsselkompetenz - die Regeln dafür könne man lernen und üben. Man sollte nur keine Angst davor haben, Fragen zu stellen. "Die meisten Menschen geben und helfen gerne."

Stets hilfsbereit, höflich und sichtbar sein

Wer ein Netzwerk aufbauen will, sollte selbst immer hilfsbereit und höflich sein - das gilt im täglichen Miteinander und im Netz.

Online-Plattformen eignen sich besonders für Menschen, die Hemmungen haben, auf andere zuzugehen. Wenn man sich da präsentiert und vertreten ist, können andere auf einen zukommen.

Das Wichtigste sei aber Timing: "Ich muss zur richtigen Zeit im Kopf der richtigen Person sein", erklärt Belden. Und dafür müsse man sichtbar sein.

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(dpa/tmn/wag)

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