Als ein Paar aus Bayern mit ihrer Hündin Fibi auf einem Feldweg in Bayern spazieren ging, wurde die Fellnase plötzlich von einem Adler angegriffen. Der Vogel packte sich das Tier und verletzte es. Erst später kam heraus: Der Adler gehörte einem Falkner. Der zeigte sich von der Attacke seines Vogels schockiert.

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Die Halter von Hündin Fibi gehen eigentlich gerne auf dem Feldweg in der Nähe von Cham im Bayerischen Wald mit ihrer Fellnase spazieren. Jetzt trauen sie sich aber kaum noch mit ihrem Vierbeiner dorthin, denn der Feldweg wurde Schauplatz eines schlimmen Angriffs. Ein Adler näherte sich während der Gassirunde und attackierte den Jack Russell Terrier. Die Klauen bohrten sich durch die Haut der Hündin.

Adler attackiert Hündin Fibi

In dem Moment, in dem der Adler sich aus der Luft auf Hündin Fibi stürzte, konnten die Halter der Fellnase zunächst nur ungläubig zusehen. Der Raubvogel griff die Fellnase an Hals und Schnauze und versuchte, mit ihr davonzufliegen. Glücklicherweise konnte er Fibi nicht richtig festhalten und musste schnell wieder landen. Die Halter nutzten den Moment sofort und stürzten sich auf den Adler, berichtet "RTL".

Sie hielten ihre Hündin fest und versuchten, die Klauen des Vogels aus der Haut ihres Haustiers zu lösen. Dabei stellten sie fest, dass mehrere der scharfen Adlerklauen ihre Hündin regelrecht durchbohrt hatten. Als sie Fibi befreit hatten, hielt einer der Halter den Vogel fest, während der andere mit der Fellnase zum Tierarzt eilte. Während der dramatischen Rettungsaktion stellten sie allerdings fest, dass der Steinadler ein Lederband am Fuß trug.

Der Jack Russel Terrier Fibi wurde verletzt.
Der Jack Russel Terrier Fibi wurde verletzt.

Falkner schockiert über Verhalten seines Vogels

Nachdem Fibi in ärztlicher Behandlung war und klar wurde, dass sie nicht in Lebensgefahr schwebte, erkundigten sich die Halter bei einem Landwirt nach dem aggressiven Vogel. Dabei erfuhren sie, dass ein Falkner und Jäger im Wald unterwegs waren und mithilfe des Adlers ein totes Reh aufspüren wollten. Der Vogel verlor dabei offenbar sein Ziel aus den Augen und attackierte stattdessen Hündin Fibi.

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Der Falkner zeigte sich im Gespräch mit den Haltern schockiert und versprach, die Kosten für Fibis Behandlung zu übernehmen. Die Fellnase musste bereits mehrere Male zum Tierarzt, um ihre zahlreichen Wunden reinigen zu lassen. Mittlerweile geht es ihr aber wieder gut. Der Jack Russell hat durch die Attacke nun aber eine Abneigung gegen alle Vögel entwickelt. Bei den Haltern bleibt zudem ein mulmiges Gefühl zurück, wann immer sie in die Nähe des Feldwegs gehen.  © Deine Tierwelt