Sechs Wochen nach einem spektakulären Raubüberfall auf einen Geldtransporter in Berlin hat die Polizei einen mutmaßlichen Täter gefasst. Der 38-jährige Mann wurde am Freitag festgenommen, wie die Staatsanwaltschaft am Montag mitteilte. Er stehe unter dem dringenden Verdacht, zusammen mit vier anderen Männern am 19. Oktober in der Nähe des Alexanderplatzes den Geldtransporter überfallen und ausgeraubt zu haben.

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Auf der Flucht schossen die Männer auf ein Polizeiauto, das sie verfolgte. Dem Verdächtigen wird deshalb neben schwerem Raub auch versuchter Mord vorgeworfen. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung fand die Kriminalpolizei Beweise, die im Zusammenhang mit dem Überfall stehen. Gegen den Mann wurde ein Haftbefehl ausgestellt, er sitzt in Untersuchungshaft.

Der 38-Jährige soll in Beziehung stehen zu einem der polizeibekannten Clans, die in den vergangenen Jahren mit zahlreichen Überfällen, Einbrüchen und Gewalttaten auffielen. Der Verdächtige ist kurdisch-libanesischer Herkunft; er hat eine ungeklärte Staatsangehörigkeit. Nach Angaben der Berliner Polizei richteten sich im vergangenen Jahr 14 der 68 größeren Ermittlungsverfahren zur organisierten Kriminalität gegen Banden mit Mitgliedern kurdisch-arabischer Herkunft.  © dpa

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