In der Slowakei ist ein Nachbarschaftsstreit eskaliert. Ein 65-Jähriger soll seinen Nachbarn brutal niedergeschlagen und danach hinter seinem Auto hergeschleift haben. Freundin und Rettungskräfte konnten dem Opfer nicht mehr helfen.

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Ein tödlicher Nachbarschaftsstreit hat viele Menschen in der Slowakei erschüttert. Einem 65 Jahre alten Mann wird vorgeworfen, seinen 35 Jahre alten Nachbarn auf besonders brutale Weise umgebracht zu haben.

Zu dem Vorfall zwischen den beiden Slowaken sei es bereits am Samstagabend in dem Dorf Poriadie im Westen des Landes gekommen, teilte ein Polizeisprecher am Montag mit. Demnach eskalierte die Situation, als der Jüngere den Älteren höflich gebeten habe, die Musik leiser zu stellen.

Daraufhin habe der 65-Jährige wiederholt mit einer Eisenstange auf den Kopf seines Nachbarn eingeschlagen. Anschließend habe er das Opfer mit einem Seil an seinem Auto festgebunden und rund einen Kilometer über einen Waldweg geschleift.

Freundin und Rettungskräfte können Opfer nicht mehr helfen

Die Freundin des Opfers und Rettungskräfte, die dem noch Lebenden zu Hilfe kommen wollten, habe der aggressive Mann mit einer Machete bedroht. Das Opfer starb noch am Tatort.

In den sozialen Netzwerken reagierten viele Nutzer mit Entsetzen auf den Vorfall. Bei einer Verurteilung drohen dem Verdächtigen nach Angaben der Polizei bis zu 20 Jahre Haft. Bei einer Durchsuchung im Haus des Festgenommenen seien zudem illegal erworbene Waffen entdeckt worden.

Der Bürgermeister der Gemeinde berichtete dem Blatt "Novy Cas", das Opfer sei erst vor einem Jahr in das Dorf gezogen, um Pferde und Schafe zu halten und sich dem Agrotourismus zu widmen. (sus/dpa)

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