Mit dem Absturz der beiden Eurofighter-Kampfflugzeuge bei Nossentiner Hütte (Mecklenburgische Seenplatte) beschäftigen sich auch Polizei und Staatsanwaltschaft.

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"Es besteht der Anfangsverdacht der fahrlässigen Tötung", sagte Beatrix Heuer, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg, am Donnerstag. Die Polizei arbeite bei den Ermittlungen, die "gegen unbekannt geführt werden", eng mit den Flugsicherheitsbehörden zusammen.

Das sei ähnlich wie bei tödlichen Verkehrsunfällen, wenn Gutachter der Dekra als Experten hinzugezogen würden, sagte Heuer. Man sei "von Amts wegen" tätig geworden.

Erfahrener Ausbilder konnte sich retten

So müsse geklärt werden, ob menschliches Versagen oder eine technische Ursache zu Zusammenstoß und Absturz am Montagnachmittag geführt haben. Die beiden Maschinen des Geschwaders 73 "Steinhoff" aus Laage bei Rostock waren bei einer Luftkampfübung über der Müritzregion zusammengestoßen und abgestürzt.

Eine dritte Maschine blieb unversehrt. Ein 27-jähriger Pilot starb, der zweite - ein erfahrener Ausbilder - konnte sich per Fallschirm retten und überlebte.

Die Luftwaffe hat die Flugschreiber bereits gesichert, deren Daten noch ausgewertet werden. Rund 500 Soldaten sichern derzeit ein großes militärisches Sperrgebiet um die etwa vier Kilometer Luftlinie voneinander entfernten Absturzstellen. Sie durchkämmen Felder, Wiesen, Grundstücke und Wälder, um Trümmerteile zu bergen. So soll das Geschehen möglichst lückenlos rekonstruiert werden.  © dpa

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