Im Wildpark Reuschenberg in Leverkusen ist am Donnerstag ein Hund in das Känguru-Gehege gelangt und hat drei der Tiere gerissen.

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Drei Kängurus im Leverkusener Wildpark Reuschenberg sind am Donnerstag einem Hund zum Opfer gefallen, wie die "Rheinische Post" berichtet. Ein Tierpfleger habe die drei toten Benettkängurus am Morgen entdeckt.

Verraten haben den "Täter" seine Fußabdrücke im Schnee. "Dank des Schnees waren die Abdrücke des Hundes eindeutig zu erkennen", sagte Pfleger Markus Michalewicz der Zeitung. So konnte auch der Verdacht, es könne ein Wolf gewesen sein, ausgeschlossen werden.

Hund hetzt Kängurus durch Tierpark

Die Fußspuren zeigten auch, wo der Hund in den Park eindringen konnte und wie er die Kängurus durch den Park gehetzt hat.

"Er hat ziemlich gezielt das Känguru-Gehege angesteuert, ist dort wohl über den Zaun gesprungen und hat dort unsere drei Kängurus gejagt", erklärt Michalewicz weiter.

Die drei Tiere Molly, Wolly und Elly waren erst vergangenes Jahr in ihr Zuhause in Leverkusen eingezogen. Sie sollen nun seziert werden um eventuelle Spuren, die Rückschlüsse auf Rasse des Hundes zulassen, zu finden. (arg)

Verwendete Quellen:

  • Rheinische Post: Hund beißt drei Kängurus in Wildpark tot

Kängurus stürmen Fußballfeld

Bei einem Fußballspiel in Australien tauchen plötzlich tierische Flitzer auf.