(sist/as) - Brust-OPs können für Raucherinnen höchst unangenehme und unansehnliche Folgen haben. Dr. Anthony Youn, einer von Amerikas führenden plastischen Chirurgen, warnt seine Patientinnen: "Wenn Sie sich einer Bruststraffung oder –verkleinerung unterziehen und danach rauchen, können Ihre Brustwarzen schwarz werden und abfallen."

Dr. Youn, der in Detroit praktiziert, berichtet der amerikanischen Nachrichtenseite "cnn.com", dass er jedes Mal zusammenzucke, wenn er eine Frau nach der Bruststraffung qualmen sehe.

Er hat bereits erlebt, wozu es führen kann, wenn Patientinnen sein Rauchverbot nach dem kosmetischen Eingriff ignorieren: Erst werden die Brustwarzen violett, weil sie nicht mehr mit frischem Blut versorgt werden. Lassen sich Patientinnen dann nicht sofort behandeln, nehmen die Brustwarzen eine schwarze Farbe an und fallen schließlich ab.

Bei Bruststraffungen und -verkleinerungen werden die Brustwarzen zunächst abgelöst und an eine neue Stelle der Brust platziert, wo sie mit dem umliegenden Gewebe verwachsen müssen. Bei Raucherinnen wird dieser Prozess extrem beeinträchtigt. Der Grund: Werden Nikotin und Kohlenmonoxid in den Körper geschleust, stören sie dort den Blutfluss. Gerade nach einem chirurgischen Eingriff sind die Folgen fatal, weil Wunden schlechter heilen. Nicht nur bei Brust-OPs können sich im Extremfall Hautteile lösen. Dr. Youn warnt Raucherinnen auch vor Bauch- und Gesichtsstraffungen, weil es hier zu großen offenen Wunden kommen kann.