Ganz impulsiv liegt die Frage auf den Lippen, was sich die Kleinserien-Schmiede Ares Modena da bitteschön rausnimmt. Hand ans Luxus-Gewand des Rolls-Flaggschiffes Phantom legen. Mehr noch: Ein gänzlich neues Kohlefaser-Gewand überziehen und dann auch noch zwei Türen stibitzen. Doch in Goodwood hat man den Coupé-Umbau offenbar offiziell abgenickt und so entsteht nun eine limitierte Auflage von Phantoms, deren Besitzer wohl nicht hinten rechts, sondern vorne links Platz nehmen möchten.

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Kleiner Seitenhieb

Wichtig war bei der Entwicklung des Exterieurs, die traditionelle Designsprache von Rolls-Royce beizubehalten. Und in der Tat wird der Ares-Umbau beinahe wie von den Briten selbst gestaltet. Marken-Fans erkennen das geänderte Felgen-Design. Marken-Nerds bemerken zudem, dass im Innenraum ein anderes Leder verwendet wird, als von Rolls-Royce. Fast so, als hätte sich die Ares-Truppe einen kleinen Ellbogen-Hieb nicht verkneifen können, behaupten sie selbst stolz, dass damit die Verarbeitungsqualität gesteigert würde.

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Das Phantom Coupé gibt es lediglich in Schwarz oder Weiß. Haube und A-Säulen in Roségold tragen beide Ausführungen. Technik und Antrieb bleiben unberührt, ebenso die Front. Wie viele Fahrzeuge entstehen sollen, verrät Ares Modena ebenso wenig wie den Preis des handgefertigten Umbaus. In diesem Punkt gibt man sich dann wieder ganz gentlemanlike – schweigen und genießen. Beziehungsweise im stillen Kämmerlein die Scheine zählen.   © auto motor und sport

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