Die Menschen im Sudan erleben in diesem Moment eine humanitäre Notlage unfassbaren Ausmaßes. Und doch bleibt diese Krise von der Weltgemeinschaft weitestgehend unbeachtet.

Nach mehr als einem Jahr Krieg steht das Land vor einer beispiellosen Hungerkatastrophe - die Schlimmste seit mehr als 20 Jahren. 25,6 Millionen Menschen sind von akutem Hunger betroffen, das ist rund die Hälfte der Bevölkerung. Sie kämpfen jeden Tag darum, sich und ihre Familien zu ernähren.

Dramatisch ist, dass gleichzeitig viele Krankenhäuser nicht funktionstüchtig sind, Impfzahlen zurückgehen und es immer wieder zu Krankheitsausbrüchen kommt.

Humanitäre Hilfsorganisationen wie UNICEF rufen bereits seit Monaten die Konfliktparteien dazu auf, die Feindseligkeiten einzustellen und dafür zu sorgen, dass humanitäre Hilfe die Kinder im Sudan sicher und schnell erreichen kann.

Jeder Tag ist für die Kinder im Sudan eine Frage von Leben und Tod

Wer besonders unter den Strapazen leidet, sind Kinder, denn sie haben Gewalt, Flucht und Hunger oft nichts entgegenzusetzen. Die Kinder haben keine Kraft mehr, sind traumatisiert und haben Familie, Freunde und ihr zuhause verloren. Und schon jetzt sterben Kinder an den Folgen von Mangelernährung.

Besonders besorgniserregend ist die Lage in der umkämpften Stadt Al-Fashir in Nord-Darfur. Hier suchen hunderttausende Menschen aus anderen Teilen des Landes Zuflucht. Laut UNICEF wurden allein in den letzten Wochen 400 Kinder bei den Kämpfen in und um Al-Fashir getötet. Die Familien können die Stadt nicht verlassen, aber es dringt kaum Hilfe zu ihnen durch.

Nothilfe für Kinder im Sudan

Die Stiftung United Internet for UNICEF unterstützt UNICEF dabei, Kindern im Sudan mit dem Nötigsten zu versorgen, auch wenn diese Arbeit derzeit schwierig ist. Vor allem müssen mangelernährte Kinder jetzt schnell behandelt und Familien mit Trinkwasser versorgt werden. Helfen Sie mit Ihrer Spende! Jeder Beitrag zählt. Zum Beispiel kosten 150 Päckchen Erdnusspaste für mangelernährte Kinder 48 Euro.

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