Viel tut sich bei den neusten E- und Hybridautos. Immer schnellere Ladezyklen und eine gesteigerte Reichweite machen diese Modelle attraktiv für Caravaner. Hier sind vier Fahrzeugmodelle die 2025 als Zugfahrzeuge infrage kommen.

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In dieser kurzen Übersicht präsentieren wir vier der neuesten Fahrzeugmodelle für 2025, die als Zugfahrzeuge für Wohnwagen infrage kommen. Moderne Antriebstechnologien, gute Reichweiten und spannende Designansätze machen diese Fahrzeuge zur potenziellen Wahl für Reisende mit Caravan.

Smart #5

Den Wandel zur vollelektrischen Marke hat Smart bereits 2020 beschlossen und sich mit den neuen Hashtag-(#-)Modellen rigoros vom Kleinstwagensegment losgesagt. Den verspielten und pfiffigen Charme haben sich die Fahrzeuge im Detail behalten, auch wenn der Premium-Anspruch immer mehr in den Fokus rückt. Der stärkste Hashtag five basiert auf einer 800-Volt-Hochspannungsplattform und ist damit zeitgemäß aufgestellt. Der Akku im Unterboden des 4,71 Meter langen SUV ist mit 100 kWh für die Fahrzeuggröße üppig dimensioniert und ermöglicht laut Hersteller Solo-Reichweiten von über 740 Kilometern.

Das Füllen des Energiespeichers gelingt dank Supercharging-Funktion rasant. Gerade einmal 15 Minuten soll es an einem geeigneten Schnelllader dauern, um die Traktionsbatterie von 10 auf 80 Prozent nachzuladen. Zum Zugfahrzeug wird der Stromer durch den vollelektrisch schwenkenden Haken unter der Heckstoßstange. Mit 1,6 Tonnen Anhängelast ist der #5 bis in die kompaktere Caravan-Mittelklasse gut aufgestellt. Für den Antrieb gibt es, zumindest nach vorläufigen Daten für den chinesischen Markt, vier Optionen: Zwei Varianten sind mit Heckantrieb (340/363 PS) und kleinerer Batterie (76 kWh), wobei sich der stärkere Heckmotor, genau wie der Allradantrieb mit 646 PS, auch mit dem größeren 100-kWh-Akku kombinieren lässt.

  • Anhängelast: MAX. 1.600 kg

VW Tayron

Eine dritte Sitzreihe im Tiguan gab es bisher nur beim Allspace, der eng mit dem Kodiaq verwandt war. Mit dem neuen Tayron wird der optionale Siebensitzer nun zum eigenen Modell zwischen Tiguan und Touareg geadelt. Trotz beinahe identischer Abmessungen, der Tayron ist rund 4,80 Meter lang, ist er kein Zwilling des Kodiaq.

Die Motorenpalette umfasst einen Mildhybrid, zwei Plugin-Hybride sowie zwei Turbobenzin- und Turbodieselvarianten. Die maximale Anhängelast von 2,5 Tonnen bringt er als Siebensitzer mit dem größten Diesel und Allradantrieb mit. Die optionale Anhängevorrichtung ist, wie gehabt, schwenkbar ausgeführt und kommt beim Tayron immer in Verbindung mit der Rangierhilfe "Trailer-Assist". Zum Bestellstart sind erst mal nur vier Antriebe verfügbar. Der Basispreis für den 110-kW-Mildhybrid liegt bei 45.475 Euro.

  • Anhängelast: max. 2.500 kg

Hyundai Ioniq 9

Bis zu 620 Kilometer soll das Elektro-Spitzenmodell von Hyundai mit nur einer Akkuladung schaffen. Dafür fasst der Energiespeicher im Unterboden beachtliche 110,3 kWh. Auch die Schnellladewerte beeindrucken. In nur 24 Minuten füllt sich der Akku im Bestfall von 10 auf 80 Prozent. Antriebsseitig stehen drei Konfigurationen zur Auswahl: Long-Range heckgetrieben mit 160 kW (350 Nm), Long-Range allradgetrieben mit einem zusätzlichen 70-kW-(250 Nm)Antrieb vorn und das stärkste Modell "Performance" mit dem 160-kW-Antrieb an Vorder- und Hinterachse.

An Platz für die drei Sitzreihen mangelt es im 5,06 Meter langen Ioniq 9 nicht. Allein der Radstand hat mit 3,13 Metern beinahe Kleinwagenformat. Im Anhängermodus wird das Drehmomentverhältnis fix auf 50:50 (vorn/hinten) eingestellt, das Gewicht des Caravans erkannt und die prognostizierte Reichweite angepasst.

  • Anhängelast: max. 2.500 kg

Skoda Kodiaq RS

Als sportliche Speerspitze der Skoda-Modelle haben sich die RS-Modelle etabliert. Mit dem neuen Kodiaq RS hat nun auch das größte Verbrenner-SUV aus tschechischer Produktion einen sportlichen Ableger. Die Leistung von 195 kW/265 PS erzeugt ein 2.0-TSI-Turbobenziner, der seine Kraft über ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe an alle vier Räder leitet. Damit ist er noch mal 20 PS stärker als das Vorgängermodell.

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Etwas ungewöhnlich ist die Empfehlung für Caravaner, beim RS den Siebensitzer zu wählen. Hintergrund: Dieser hat eine höhere zulässige Anhängelast und darf mit 2,5 Tonnen 200 Kilogramm mehr ziehen als der Fünfsitzer. Eine Diesel-Version des RS wird es künftig nicht mehr geben. Zum Einstiegspreis von 57.900 Euro hat der RS schon einiges an Ausstattung an Bord. Highlights sind Matrix-LED-Scheinwerfer, Progressivlenkung, ein adaptives Fahrwerk sowie ein Canton-Soundsystem.

  • Anhängelast: max. 2.500 kg

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