Frau, gießen, Blumen, Balkon
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Der Sommer naht und mit ihm die schönen Nachmittage und Abende auf unserem Balkon oder in unserem Garten. Um diesem schon mal die nötigen Frühlingsgefühle zu verpassen, könnte man ihn mit wunderschönen Frühlingsblumen bepflanzen und damit aufhübschen. Hier einige Vorschläge.
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Scharbockskraut gehört zu den Wildblumen, die sich vor allem im April blicken lassen. Die strahlend gelben Frühblüher enthalten Vitamin C, weshalb sie abgesehen von ihrem hübschen Äußeren auch eine heilende Wirkung haben. Die Blüten muss man für den Gewinn des Vitamin C jedoch roh verzehren. Aber Achtung: Die Blätter sind in zu großen Dosen giftig! Als Faustregel gilt: Nicht mehr als eine Handvoll pro Tag für einen Erwachsenen.
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Der türkische Mohn ist eine anmutige Sommerstaude, die tolle Farbflecken in jedes Beet zaubert. Die Pflanze, deren botanischer Name orientalischer Mohn ist, stammt aus der östlichen Türkei, dem nördlichen Iran und dem Kaukasus und wächst dort in Höhen von bis zu 2.500 Meter. Der türkische Mohn liebt die Sonne, ansonsten ist es eine anspruchslose und pflegeleichte Pflanze.
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Die hübschen Leberblümchen stehen unter Naturschutz, es ist also verboten sie im Wald auszureißen oder auszubuddeln. Doch keine Sorge, in einer Gärtnerei bekommen Sie die hübsche Pflanze jederzeit. Praktisch am Leberblümchen ist, dass es Ihnen durch das Auftreten von trockenen, braunen Flecken am Blattrand sagt, wenn es sich an dem von Ihnen gewählten Standort im Garten nicht wohlfühlt.
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Der Klassiker unter den Frühlingsblumen darf natürlich nicht unerwähnt bleiben: Tulpen. Wunderschön und in allen Farben zu haben. Tulpen eignen sich zudem sehr gut für die Kultur im Topf, wenn er einen guten Wasserabzug hat, für den Balkon sind die Frühlingsblumen also genauso gut geeignet wie für den Garten.
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Die Lieblingsblume der Dichter und Denker ist das Duftveilchen, auch "Königin Charlotte" genannt. Besonders an der Duftpflanze ist, dass sie einmal im Frühling und nochmal im September blüht. Damit sie sich wohlfühlt, sollten Sie für das Duftveilchen einen schattigen Platz suchen mit frischem, feuchten, wenig nährstoffreichen und gut durchlässigen Boden.
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Ranunkeln gibt es in Rosa, Weiß, Orange, Rot und Gelb. Manche, wie auch hier auf dem Bild, blühen sogar zweifarbig. Die bunten Hingucker sollten Sie am besten im Beet oder auf der Terrasse beziehungsweise auf dem Balkon anpflanzen. Ein Topf mit durchlässigem Substrat (vermengt mit Sand oder Kies) ist ideal für die Frühsommerblüher.
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Die Blume, die für Treue und ewige Liebe steht: das Vergissmeinnicht. Die zarte Pflanze ist ganz schön zäh. Einmal angepflanzt kehrt sie jedes Jahr zurück und beehrt uns bis Mai mit ihrer Anwesenheit, was für alle Hobbygärtner natürlich sehr praktisch ist.
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Die leuchtenden Farben des Alpenveilchens peppen jeden Balkon und jede Terrasse auf. Vermeiden Sie für die Frühblüher zu viel Wärme und zu vieles Gießen. Tipp: Topfen Sie diese zum Ende des Sommers um und stellen Sie diese im Winter nach drinnen, so erleben Sie an dunklen Wintertagen Freude mit den Farbtupfern, die es auch in Weiß, Rosa oder Violett gibt.
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Primeln sind sehr dankbare, pflegeleichte Pflanzen, denen Frost nichts ausmacht. Die Blüten erscheinen zwischen Februar und Mai, sorgen also bereits früh für farbenfrohe Elemente in grauen Tagen. Es gilt jedoch unbedingt zu beachten, dass die meisten Primelarten das Kontaktallergen Primin enthalten, das zu Hautreizungen und allergischen Reaktionen führen kann. Es kann daher ratsam sein, bei der Pflanzung Handschuhe zu tragen.
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Stiefmütterchen sind gerade am Balkon sehr dekorativ und leben meist nur einjährig. Das Stiefmütterchen kam durch die besondere Anordnung der Blütenblätter, die sich teilweise gegenseitig überdecken, zu ihrem Namen. Das größte Kronblatt ist das unterste, die "Stiefmutter", welche die nebenstehenden, die "Töchter", leicht überdeckt. Diese wiederum überdecken die beiden oberen Kronblätter, die "Stieftöchter".
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Das Spanisches Hasenglöckchen gibt es in verschiedenen Farben, blühen tut es Ende April bis Juni. Es wird am besten an einem schattigen Plätzchen eingepflanzt. Besonders für Naturgärten eignet sich das Spanisches Hasenglöckchen gut.
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Ein hübscher Hingucker in jedem Beet ist auch die Kronenanemone. Blütezeit ist zwischen April und Juni - zumindest in der Natur, die Anbauweise kann das beeinflussen. Die schöne Pflanze liebt die Sonne und benötigt einen durchlässigen Boden.
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Rankende Pflanzen wie die Schwarzäugige Susanne (rechts) mit ihren leuchtenden Blüten kann man im Mai aussähen. Sobald die Pflanzen größer werden, sollte man Rankhilfen anbringen, zum Beispiel Schnüre oder Stangen.
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Wer besonders lange einen blühenden Balkon oder Garten genießen möchte, kann sogenannte Dauerblüher pflanzen, wie zum Beispiel Hortensien. Möchte man noch länger Freude an den bunten Blüten haben, kann man Hortensien ganz einfach trocknen. Dafür stellt man die Blüten in eine Vase mit wenig Wasser und stellt sie an einen dunklen Ort.
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Gänseblümchen sind ein Klassiker und das aus gutem Grund: Sie blühen besonders lange, von März bis in den Herbst hinein.
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Wer den Bienen auf seinem Balkon etwas Gutes tun möchte, sollte Lavendel anpflanzen. Auch Wandelröschen, Margeriten, Männertreu und Astern gelten laut Plantura als bienenfreundliche Pflanzen.
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Weniger gut für Bienen sind Geranien, die viele als üppige farbenfrohe Balkonpflanzen aus Urlauben in Österreich und der Schweiz kennen. Wie Ökotest berichtet, produzieren Geranien kaum Nektar und bietet daher wenig Nahrung für Insekten. Einzelne Sorten, wie Edel- und Duftgeranien sind die bessere Wahl, weil sie mehr Nektar und Blütenstaub bilden. Letztere halten sogar Stechmücken fern.
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Grundsätzlich lohnt es sich die "wilden" ungefüllten Varianten von Pflanzen zu wählen, wie beispielsweise diese Dahlie. Sie sind insektenfreundlicher als die gezüchteten gefüllten Varianten, die es von einigen Blumensorten gibt. Die gefüllten Blüten von Rosen, Tulpen oder Sonnenblumen sehen zwar schön aus und locken Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten an, die Staubgefäße sind aber häufig verkümmert oder unter den Blütenblättern verdeckt.